Die besten Wettanbieter mit ecoPayz für die Schweiz

Ineinandergreifende Zahnräder aus Messing in Nahaufnahme, das Licht fällt streifend auf die Zähne und die glänzenden Kanten.

Stand der Daten: Oktober 19, 2026, abgeglichen mit der Spielregeln-Version 4.2 von Swisslos Sporttip, der 24. Ausgabe des Règlement Général der Loterie Romande und den ecoPayz User Terms & conditions.

Die ecoPayz-Gebührenübersicht nennt für die Währungsumrechnung 5,00 % in beiden Kontostufen (Classic und Silver); die Registrierung ist kostenlos.

Wer in der Schweiz Sportwetten mit ecoPayz platzieren will, landet rasch bei einer Zahlungsabwicklung, die das eigene Bankkonto aus der Wette heraushält. Was viele dabei übersehen: Die Schweiz lässt auf ihrem Boden nur zwei Veranstalter zu, und beide zahlen Gewinne ausschliesslich auf ein Konto im eigenen Namen aus. Ein E-Wallet im Ausland verschiebt die Zahlung, ändert aber nichts an dieser Zulassungsfrage. Was ecoPayz als Konto kostet, was es bei einer Auszahlung verlangt und wohin Swisslos und Loterie Romande Gewinne tatsächlich überweisen, zeigt dieser Überblick.

Was ecoPayz leistet und wofür es im Sportwetten-Alltag gebraucht wird

ecoPayz ist ein E-Wallet mit Sitz im Ausland. Es verwaltet ein Guthaben getrennt vom Bankkonto und ist eine von mehreren Brücken zwischen Wettkonto und Zahlungsverkehr. Für Schweizerinnen und Schweizer, die bei einem bewilligten Anbieter wetten, hat es allerdings eine harte Grenze: Weder Swisslos noch Loterie Romande zahlen Gewinne auf ein solches Wallet aus. Beide schreiben Gewinne bis CHF 1’000 automatisch dem Swisslos- oder Jouez-Wallet im eigenen Spielerkonto gut und überweisen Beträge darüber auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto. Das ecoPayz-Konto kann also nur in eine Richtung sinnvoll ins Spiel eingebaut werden – als Zahlweg zum Aufladen des Spielerkontos, nicht als Ziel einer Auszahlung. Bei einer ausländischen Wettseite ohne Schweizer Bewilligung sieht die Richtung umgekehrt aus, dort ist ecoPayz oft beides. Genau dort beginnt die rechtliche und finanzielle Schräglage, die dieser Artikel auseinanderzieht.

Eine leere Pferderennbahn mit gepflegter Zielgeraden und Holzzaun, im Hintergrund stehen Berge im Dunst.
Bei ecoPayz werden bei einem Guthaben über 15 € ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr berechnet.

Wer ein ecoPayz-Konto eröffnet, geht mit der EcoPayz Georgia LLC einen Vertrag ein. Das Unternehmen ist in Georgien eingetragen unter der Firmennummer 406318916 mit Adresse Avtomshenebeli Street Nr. 88 in Kutaisi. Die Lizenznummer 0110/481 wird von der Kutaisi Hualing Free Industrial Zone ausgestellt. Eine Schweizer Aufsicht ist das nicht, und es gibt auch kein Schweizer Geldspielrecht, das ecoPayz als Zahlungspartner eines bewilligten Veranstalters vorsieht. Das Konto trennt das eigene Budget vom Bankkonto und von jeder einzelnen Wette, was Disziplin erleichtert. Die Kehrseite: Es bringt eine eigene Gebührentabelle mit, die in Franken und in Cent mitläuft, sobald das Konto benutzt wird.

Die ecoPayz-Gebühren im Detail

Die Gebührenübersicht von ecoPayz nennt für die Währungsumrechnung 5,00 % in beiden Kontostufen (Classic und Silver). Die Registrierung selber kostet nichts. Bei jeder Einzahlung in Franken und jeder Auszahlung in Euro entsteht deshalb ein kleiner Verlust allein auf der Umrechnung, und wer über die klassische Währungsumrechnung des Anbieters geht, dem werden zweimal 5,00 % abgezogen – einmal beim Einzahlen und einmal beim Auszahlen. Wer das vermeiden will, hält Konto und Wettkonto in derselben Währung oder wählt einen Weg, der die Währung nicht wechselt. Bei Sportwetten in Euro und einem Franken-Bankkonto ist das ein regelmässiger, kleiner Schnitt ins Budget, der nirgends als «Gebühr» auf der Wettquittung auftaucht.

Ein Holzgeländer an einer Treppe in einem Altbau, durch ein Fenster fällt Licht auf die abgetretenen Stufen.
Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos.

Wer Geld von einem ecoPayz-Konto an ein anderes ecoPayz-Konto sendet, zahlt in der Stufe Silver 2,50 %, mindestens aber 0,50 €. Zahlungen von und an ecoPayz-Händler sind kostenlos, und genau das ist der Pfad, über den ein Wettanbieter üblicherweise angebunden ist. Was bei der Einzahlung also fast nichts kostet, kann bei einer Auszahlung über einen anderen Pfad durchaus etwas kosten. Das Szenario einer blossen Direktüberweisung an eine andere Privatperson ist im Wetten-Alltag selten; entscheidend ist die Händler-zu-Händler-Linie, auf der ecoPayz in der Regel keine Kommission verlangt.

Ein zweiter Posten ist die Inaktivitätsgebühr. Wer sich ein Jahr lang weder einloggt noch eine Bewegung macht und weniger als 15 € auf dem Konto hat, dem wird das ganze Restguthaben als Gebühr entzogen. Wer mehr als 15 € auf dem Konto hat, dem werden ab dem ersten Jahrestag jedes Jahr 15 € belastet. Das ist kein Strafzins, sondern eine Pauschale, die das Konto als unbenutztes Konto identifiziert und langsam leerzieht. Für Wettende, die nur saisonal aktiv sind, ist das ein Argument, das Konto regelmässig zu benutzen oder vor der Pause zu leeren.

Die Auszahlung des Restguthabens nach Beendigung der Kontobeziehung ist bis zu einem Jahr nach Beendigung kostenlos. Wer später als ein Jahr nach der Schliessung auszahlen will, zahlt 50 €. Auch wer das Konto nur für die Wette und nicht als ständiges Zahlungskonto nutzt, sollte diesen Weg kennen: stillgelegte E-Wallet-Konten werden für die spätere Auszahlung teuer, auch wenn das Konto zwischendurch keinen Cent bewegt hat.

Was die Schweizer Bewilligung konkret bedeutet

Die Schweiz lässt auf ihrem Boden nur zwei Veranstalter von Sportwetten zu. Swisslos betreibt Sporttip für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein, die Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Beide handeln auf Basis einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51). Aufsichtsbehörde ist die Gespa, die Interkantonale Geldspielaufsicht in Bern. Was viele Spielerinnen und Spieler als «Lizenz» bezeichnen, nennt das Gesetz Bewilligung, und genau diese Bewilligung trägt die Aufsicht, die Spielerschutzregeln und die Sperrliste.

Ein Schweizer Veranstalter nimmt Wetten nur von Personen entgegen, die im eigenen Vertragsgebiet wohnen. Ein Online-Konto bei Swisslos setzt Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet voraus und ist erst ab 18 Jahren eröffnungsfähig. Pro Person ist nur ein Konto erlaubt. Die Identität wird aus einem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Für die Loterie Romande gilt Entsprechendes für die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura mit Ausweiskopie und bei Bedarf Wohnsitznachweis, der nicht älter als vier Monate sein darf. Wer aus diesen Gebieten auszieht, verliert in der Regel die Möglichkeit, online weiterzuspielen.

Die Bewilligung schützt nicht nur die Spielregeln, sondern auch das, was mit dem Geld passiert. Gewinne und Spielguthaben werden nur auf ein Zahlungskonto im eigenen Namen ausgezahlt, eine Aufsicht stützt die Beschwerdewege, eine Spielsperre greift schweizweit. Bei Sporttip verfallen Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, zugunsten des Swisslos-Zwecks; wer sich gegen eine verweigerte Auszahlung wehren will, hat dafür zehn Tage Zeit und muss den Einspruch als eingeschriebenen Brief schicken.

Weshalb Wetten ohne Verifizierung mit E-Wallets riskant sind

Die Anziehungskraft dieser Wettseiten ist klar: Anonymer Geldfluss, schneller Einstieg, kein Ausweis. Genau diese Anonymität ist es, die zeigt, dass die Seite in der Schweiz keine Bewilligung hat. Wer bei einem Schweizer Veranstalter wettet, muss sich ausweisen, weil das Gesetz es verlangt. Wer ohne Verifizierung wettet, spielt deshalb auf einer Plattform, die nicht in der Schweiz zugelassen ist. Die Spielregeln dieser Seite sind ihre eigenen, die Aufsicht ist eine ausländische Behörde, und der Schutz, den die Schweiz ihren Spielerinnen und Spielern gibt, gilt dort nicht.

Drei Punkte machen das greifbar. Erstens: Wer auf einer ausländischen Seite spielt, hat keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre, die schweizweit vor Spielen schützt und auch in Liechtenstein gilt. Die Sperre ist eine Schweizer Massnahme und folgt den Schweizer Bewilligungen, nicht den Plattformen. Wer auf einer Seite ohne Bewilligung spielt, ist auf dieser Seite nicht gesperrt und kann dort weiter spielen, selbst wenn er in der Schweiz für Swisslos und Loterie Romande gesperrt ist. Zweitens: Gewinne aus ausländischen Grossspielen werden vom Kanton Thurgau unabhängig von der Höhe als steuerbares Einkommen behandelt, andere Kantone gehen anders vor, aber eine steuerfreie Garantie gibt es nicht. Drittens: Die Gespa führt eine Sperrliste, die Schweizer Telekomanbieter per DNS für gesperrte ausländische Domains umsetzen, und 671 Domains standen Ende 2025 auf dieser Liste. Domains auf dieser Liste werden ersetzt, was die Sperre jeweils in Stunden wieder öffnen kann – ein Katz-und-Maus-Spiel, das nicht der Anbieter gewinnt.

Ein E-Wallet ändert daran nichts. Es verschiebt den Geldfluss, aber nicht die Bewilligungsfrage. Wer auf einer Seite ohne Schweizer Bewilligung mit ecoPayz einzahlt, hat weder Aufsicht noch Spielsperre noch beschwerdefähige Schweizer Stelle. Wer bei einem bewilligten Veranstalter spielt, kann ecoPayz nur in eine Richtung sinnvoll einsetzen, und zwar als Zahlweg zum Aufladen, nicht als Ziel einer Auszahlung.

Spielerschutz und das eigene Budget

Das Geldspielgesetz setzt einen Rahmen, den die Veranstalter mit eigenen Limiten füllen. Wer bei Sporttip mitspielt, muss vor der ersten Sportwette Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 pro Zeitfenster. Wer unter 21 ist, darf höchstens CHF 1’000 pro Zeitfenster setzen. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage setzen. Damit ist das Budget kein Nebenprodukt des Bequems, sondern Teil der Teilnahmebedingungen.

Wer sich ausschliessen will, kann den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen, das auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie in Liechtenstein gilt. Eine Spielsperre, die nicht produktbezogen greift, sondern alle bewilligten Schweizer Anbieter umfasst, ist das schärfste Werkzeug, das das Schweizer Recht dem Spieler gibt.

Das eigene Budget ist die andere Seite. Das Guthaben im E-Wallet ist von Konto und Budget getrennt und erschwert den Überblick. Ein festes Monatsbudget und ein konsequenter Stopp, sobald das Budget aufgebraucht ist, bleiben nötig. Wer das ecoPayz-Konto bewusst als Budget nutzt und nur das, was monatlich hineingehört, dort einspeist, schafft sich eine Reserve, die von der Wette gewonnen ist und die nicht auf das nächste Budget durchschlägt. Wer das Konto als Parkplatz für Gewinne benutzt, läuft Gefahr, dass die Wette aus dem Blick gerät und das E-Wallet zur eigenen Spielbank wird.

Boni und Gratisspielguthaben im bewilligten Markt

Die Werbung mit grossen Boni ist im bewilligten Markt eng begrenzt. Gratisguthaben oder Gratiswetten brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa, und die Bewilligung wird nur für kleine Beträge zurück. Die Loterie Romande hat im Jahr 2025 für 24 Aktionen eine Zustimmung erhalten, Swisslos für 8. Die Aktionen, die auf der eigenen Seite sein kommen, sind deshalb eher klein und an klare Bedingungen geknüpft, oft mit kurzer Gültigkeit und ohne Auszahlbarkeit des Gratisspielguthabens. Wer eine Aktion der Loterie Romande mitnimmt, dem wird das Guthaben als nicht auszahlbares Spielguthaben auf das Wallet geschrieben.

Das ist die gesetzliche Bremse, nicht die Grosszügigkeit. Wer von einem von der installierten Marketing-Logik der ausländischen Wettseiten kommt, der wird die Schweizer Aktionen zuerst als dürftig lesen. Wer aus der Logik des Gesetzes kommt, sieht in der kleinen Zahl der Aktionen den Schutz vor einer Spielanreiz-Logik, die sonst jedes Wochenende neu eingespielt wird. Beide Lesarten haben ihre Berechtigung, und wer bei einem bewilligten Anbieter spielt, spielt mit dieser Bremse mit.

Eine Auszahlung von Gratisspielguthaben ist nicht möglich, weder bei Swisslos noch bei Loterie Romande. Das Gratisspielguthaben, das ein Spieler bekommt, ist Spielguthaben auf dem Wallet des Spielerkontos, nicht auszahlbares Guthaben, das nach der Gültigkeit verfällt. Was sich auszahlen lässt, ist der Gewinnspiel an einem konkreten Tipp, und dieser Gewinn folgt den Regeln der jeweiligen Wette und nicht der Aktion, mit der das Guthaben auf das Wallet kam.

Zahlungsabwicklung und Auszahlungswege

Die Frage, die viele Spielerinnen und Spieler zuerst stellen, ist die nach der Geschwindigkeit. Bei einem bewilligten Schweizer Anbieter ist die Antwort einfach: Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto, fünf bis zehn Arbeitstage, zweimal pro 365 Tage kostenlos, ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % erhoben werden. Bei Swisslos gilt: Gewinne bis CHF 1’000 pro Wettschein werden automatisch dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber bei bekannter Zahlungsverbindung innert drei Arbeitstagen auf das eigene Bank- oder Postkonto überwiesen. Bei der Loterie Romande gilt Entsprechendes mit einem Wallet-Guthaben bis CHF 10’000 und einer Einzahlungslimite von CHF 10’000 pro 30 Tage.

Das ist keine Frage der Schnelligkeit, sondern der Zulässigkeit. Das Schweizer Recht verbietet eine Auszahlung an anonyme Zahlungsmittel und an Konten, die nicht auf den eigenen Namen laufen. ecoPayz ist im Schweizer System nicht als Auszahlungsweg vorgesehen, und die Veranstalter haben kein Produkt, das eine Auszahlung an ein E-Wallet abwickelt. Wer mit ecoPayz spielen will, spielt damit also zum Spielerkonto hin und nie zurück, was die Einzahlung zur Halbtransaktion und die Auszahlung zu einer Schweizer Banküberweisung macht. Was als «schnelle Auszahlung» ins Bild passt, ist im bewilligten Markt eine Schweizer Banküberweisung mit fünf bis zehn Arbeitstagen, und das ist im Wettbewerbsvergleich gemächlich, aber an den Schweizer Rahmen gebunden.

Bei Sporttip ist das Wallet selbst auch an einem Höchststand von CHF 9’999 pro Kauf und einem Kauf nur möglich, solange das Wallet-Guthaben diese Schwelle nicht übersteigt. Damit ist das Wallet ein Puffer, kein Parkplatz. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, der Mindestkauf liegt bei CHF 20. Wer auf das Wallet einzahlt, zahlt es per PostFinance Pay oder Einzahlungsschein, eine Transaktion, die direkt in der PostFinance App bestätigt wird. Wer das Swisslos-Gewinne auszahlt, geht den umgekehrten Weg und braucht ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto.

Wie die Schweizer Buchmacher im Detail abschneiden

Die Schweiz hat zwei bewilligte Veranstalter. Beide haben ecoPayz nicht im Zahlungsmittelkatalog und beide zahlen Gewinne auf ein Konto im eigenen Namen aus. Der Vergleich der beiden zeigt, wo jeder seine Stärke hat und welche Wettende bei wem besser aufgehoben sind.

Swisslos Sporttip

Swisslos tritt als SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel auf und betreibt Sporttip für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein. Die Bewilligung steht unter dem Geldspielgesetz, die Aufsicht führt die Gespa. Wer bei Sporttip mitspielt, wettet auf einer Plattform, die im eigenen Vertragsgebiet wohnt und sich vor der ersten Wette verlustlimitiert. Die Limits sind 1, 7 und 30 Tage mit einer Oberlimite von CHF 9’999, Minderjährige zahlen höchstens CHF 1’000, und eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden.

Was Sporttip ausmacht, ist die breite Streuung im Vertragsgebiet und die Tatsache, dass die Plattform für einen grossen Teil der Deutschschweiz und das Tessin die einzige bewilligte Wettmöglichkeit ist. Sporttip bietet Einzel-, Kombinations- und Systemwetten, vor Spielbeginn und live, Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, aber nur als vollständiges Cash-Out und nur bei Online-Wetten. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Mindesteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette ist CHF 1, der Höchsteinsatz CHF 1’000, bei einer Systemwette CHF 10’000. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks.

Wer bei Swisslos einzahlt, kann das Wallet per PostFinance Pay oder Einzahlungsschein laden, und gewinnlose Geldbeträge unter CHF 1’000 werden direkt dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber bei bekannter Zahlungsverbindung innert drei Arbeitstagen auf das eigene Bank- oder Postkonto überwiesen. ecoPayz ist nicht im Zahlungsmittelkatalog. Wer mit ecoPayz zum Swisslos-Wallet fliessen will, geht den Umweg über die eigene Schweizer Karte oder ein anderes Schweizer Zahlungsmittel, und die Auszahlung folgt dem Schweizer Weg, nicht dem E-Wallet-Weg. Für die meisten Deutschschweizer Wettenden ist Sporttip die einzige bewilligte Option, und wer im Vertragsgebiet wohnt, wettet dort mit voller Schweizer Aufsicht.

Die Plattform ist das, was die Schweizer Wettlogik hergibt: geschlossene Liste der erlaubten Sportarten und Wetttypen, Verlustlimiten vor der ersten Wette, schweizweite Spielsperre, Gewinne nach Aktion sichtbar als Spielguthaben, das nach 30 Tagen verfällt, und Gratisspielguthaben aus Aktionen, das nicht auszahlbar ist. Wer aus der ausländischen Wettlogik kommt, wird den schmalen Bonuskatalog als Mangel lesen, und wer aus der Logik des Gesetzes kommt, sieht darin den Schutz vor einer Anreizmechanik, die ohne diese Bremse jedes Wochenende neu eingespielt würde. Beide Lesarten sind berechtigt, und die Frage, was schwerer wiegt, ist eine Frage des eigenen Wettstils.

Loterie Romande Jouez Sport

Die Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Adresse der Loterie Romande ist Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne. Die Loterie Romande hat 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und zählt 221 Mitarbeitende. Wer ein Online-Konto eröffnen will, braucht Volljährigkeit und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem der sechs Kantone; pro Person ist nur ein Konto erlaubt; verlangt wird eine Ausweiskopie und bei Bedarf ein Wohnsitznachweis, der nicht älter als vier Monate sein darf.

Das Online-Spielerkonto folgt einem ähnlichen Rahmen wie bei Swisslos, mit einer Einzahlungslimite von höchstens CHF 10’000 pro 30 Tage und einem Wallet-Guthaben von höchstens CHF 10’000. Gewinne bis CHF 1’000 netto werden direkt dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber auf das Konto der angegebenen IBAN überwiesen. Prepaid-Tickets «Pre-pay Loro.ch» gibt es zu CHF 20, CHF 50, CHF 100 und CHF 200, ein Jahr gültig und in einem Betrag dem Wallet gutgeschrieben. Wer einen Wettschein mit Gewinn oder Einsatz-Rückerstattung bis CHF 200 einlöst, geht in eine Jouez-Sport-Verkaufsstelle; bei genügend Bargeld darf eine Verkaufsstelle bis höchstens CHF 2’000 auszahlen.

Die Aktionen der Loterie Romande sind wie bei Swisslos von der Gespa bewilligt. Eine Aktion wie «JouezSport – Patinoires et Stades» lief vom 17. Dezember 2025 bis 10. März 2026 an 7 Aktionstagen, mit CHF 10 pro Aktionstag im Spielkonto, einer Gültigkeit von 30 Tagen und ohne Auszahlbarkeit des Guthabens. Das ist der Schweizer Rahmen, der die Werbung mit grossen Boni ausschliesst und die Spielerinnen und Spieler mit kleinen, bewilligten Aktionen versorgt.

Was Jouez Sport von Sporttip unterscheidet, ist das Vertragsgebiet und die Westschweizer Verankerung. Für die Kantone FR, GE, JU, NE, VD und VS ist die Loterie Romande der einzige bewilligte Veranstalter, und wer dort wohnt, hat keine andere Schweizer Wettoption. Die Plattform nutzt das Französische als Arbeitssprache, die Spielregeln und Teilnahmebedingungen sind auf Französisch, die Verkaufsstellen sind dichter gesät als in der Deutschschweiz. Wer in einem dieser Kantone wohnt, wettet dort, und wer einen bewilligten Anbieter sucht, der in einer anderen Sprache bedient, liegt bei der Loterie Romande richtig. Wer in der Deutschschweiz wohnt, liegt bei Swisslos richtig. Es gibt kein Drittes.

Bewertung der beiden Schweizer Veranstalter

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalter
Swisslos Sporttip Bewilligung SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Loterie Romande Jouez Sport Bewilligung Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Lausanne

Die Tabelle zeigt, dass beide Veranstalter die Schweizer Bewilligung tragen, und sie zeigt, wer hinter welcher Marke steht. Wer in der Deutschschweiz wohnt, wettet bei Swisslos, wer in der Romandie wohnt, wettet bei der Loterie Romande. Wer im Tessin wohnt, wettet bei Swisslos, und wer in Liechtenstein wohnt, ebenfalls. Diese Einteilung ist keine Marktmeinung, sondern die Folge der Vertragsgebiete, die das Geldspielkonkordat festlegt. Wer aus diesen Gebieten auszieht, verliert die Möglichkeit, online weiterzuspielen, und wer aus einem anderen Kanton zuzieht, gewinnt sie.

Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Frage nach dem Preis der Wette selbst: der Quotenschnitt. Der Quotenschnitt ist die Auszahlungsquote eines Marktes und der Anteil aller Einsätze, den ein Markt an die Wettenden zurückgibt; die Marge ist das, was die Wettplattform einbehält. Für die beiden Schweizer Veranstalter sind in den Markierungen mit Quoten keine vergleichenden Werte hinterlegt, die ein Ranking nach Quotenschnitt erlauben würden. Wer die beste Quote für ein bestimmtes Spiel sucht, vergleicht sie selbst im Wettprogramm der beiden Veranstalter und nimmt die Quote, die für den eigenen Tipp die höchste Auszahlung verspricht. Eine pauschale Aussage, dass ein Veranstalter «bessere Quoten» hat, lässt sich aus den Markierungen nicht ableiten.

Was die Tabelle auch nicht zeigt, ist die Frage nach dem Live-Wetten-Programm. Beide Veranstalter bieten Live-Wetten an, die konkrete Marktliste folgt der Gespa-Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbstypen und Wettmärkte. Wer Wetten auf corner markets, card markets oder esports sucht, sucht auf den Schweizer Plattformen vergeblich, denn corner markets und card markets erscheinen in der Gespa-Liste nicht, und esports hat in der Gespa-Liste keinen Abschnitt. Die Schweizer Bewilligung schliesst damit Märkte aus, die auf ausländischen Plattformen zum Standard gehören, und sie schliesst damit die Zielgruppe derer aus, die genau diese Märkte suchen. Wer darauf nicht verzichten will, weicht auf eine Plattform ohne Schweizer Bewilligung aus und verzichtet damit auf die Schweizer Aufsicht.

Wie eine Wette konkret aussieht

Wer bei Sporttip eine Einzelwette platziert, geht das Mindestmass an: Einsatz CHF 1, Quote aus dem Wettprogramm, Wette bestätigt, Gewinn im Wallet. Wer eine Kombiwette spielt, multipliziert die Quoten der einzelnen Tipps und gibt die kombinierte Quote als Auszahlungsgrundlage; der Höchsteinsatz bleibt CHF 1’000. Wer eine Systemwette spielt, kann den Einsatz auf bis zu CHF 10’000 setzen, was die kombinierte Wette über die Systemvariante ermöglicht.

Wer bei der Loterie Romande wettet, geht einen leicht anderen Weg, weil das Wettprogramm und die Spielregeln auf Französisch sind und die Verkaufsstellen dichter gesät sind. Wer einen Gewinn bis CHF 200 einlöst, geht in die nächste Verkaufsstelle; wer einen Gewinn bis CHF 1’000 hat, lässt sich den Betrag auf das Wallet auszahlen; wer mehr hat, lässt sich den Betrag auf das eigene Bankkonto überweisen. Beide Veranstalter teilen die Mechanik, aber die Westschweizer Plattform hat eine andere Sprache, andere Verkaufsstellen und ein anderes Wettprogramm. Für die meisten Spielerinnen und Spieler entscheidet das Vertragsgebiet, nicht die Plattform.

Wer mit ecoPayz spielt, geht einen dritten Weg, der nicht in der Schweizer Mechanik liegt. Wer auf einer Plattform ohne Schweizer Bewilligung spielt, zahlt mit ecoPayz ein und lässt sich den Gewinn auf das ecoPayz-Konto auszahlen. Das E-Wetterkonto liegt in Georgien, die Aufsicht liegt nicht in der Schweiz, und das Schweizer Recht gilt nicht. Wer das tut, spielt ausserhalb des Schweizer Rahmens und trägt das Risiko, das der Rahmen vermeiden will.

Häufig gestellte Fragen

Wer steckt hinter ecoPayz und wo ist das Unternehmen eingetragen?

Hinter ecoPayz steht die EcoPayz Georgia LLC mit Sitz an der Avtomshenebeli Street Nr. 88 in Kutaisi, eingetragen in Georgien unter der Firmennummer 406318916. Die Lizenznummer 0110/481 wird von der Kutaisi Hualing Free Industrial Zone ausgestellt. Eine Schweizer Aufsichtsbehörde ist das nicht, und es gibt keine Schweizer Geldspielaufsicht, die ecoPayz als Zahlungspartner eines bewilligten Veranstalters anerkennt.

Welche Gebühren erhebt ecoPayz für Währungsumrechnung und Inaktivität?

Die Währungsumrechnung kostet 5,00 % in beiden Kontostufen (Classic und Silver). Bei einem Guthaben von 15 € oder weniger, das ein Jahr lang ohne Login und ohne Transaktion bleibt, wird das ganze Guthaben als Gebühr einbehalten. Bei einem Guthaben über 15 € werden ab dem ersten Jahrestag jedes Jahr 15 € als Pauschale entzogen. Wer hier zögert, lässt sich das Konto langsam leerräumen.

Was kostet die Auszahlung des ecoPayz-Guthabens nach Beendigung der Kontobeziehung?

Bis zu einem Jahr nach Beendigung der Kontobeziehung ist die Auszahlung kostenlos. Wer später als ein Jahr nach der Beendigung auszahlen will, zahlt 50 €. Wer das Konto nach einer Pause schliessen will, sollte die Auszahlung also nicht auf die lange Bank schieben, weil sonst eine Pauschale fällig wird.

Wohin zahlt Swisslos Gewinne aus: auf ein E-Wallet oder auf ein Konto im eigenen Namen?

Swisslos zahlt Gewinne ausschliesslich auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus, das auf den eigenen Namen lautet. Gewinne bis CHF 1’000 werden automatisch dem Swisslos-Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber bei bekannter Zahlungsverbindung innert drei Arbeitstagen überwiesen. ecoPayz ist im Schweizer Auszahlungsweg nicht vorgesehen. Die Loterie Romande zahlt ebenso nur auf ein Konto im eigenen Namen aus, mit Gewinnen bis CHF 1’000 netto direkt im Wallet und Beträgen darüber auf das Konto der angegebenen IBAN.

Weshalb sind Wetten ohne Verifizierung mit E-Wallets riskant?

Wer auf einer Plattform ohne Verifizierung spielt, spielt ausserhalb der Schweizer Bewilligung. Die Spielerinnen und Spieler haben dort keine Schweizer Spielsperre, keine Schweizer Aufsicht und keinen beschwerdefähigen Weg in der Schweiz, und Gewinne aus ausländischen Grossspielen werden vom Kanton Thurgau unabhängig von der Höhe als steuerbares Einkommen behandelt. Ein E-Wallet verschiebt nur den Geldfluss, nicht die Bewilligungsfrage.

Was bedeutet die Währungsumrechnung bei Einzahlungen in Franken und Wetten in Euro?

Wer von einem Franken-Bankkonto auf ein Konto in Euro einzahlt und der Anbieter die Umrechnung nicht zum Tageskurs vornimmt, zahlt die ecoPayz-Umrechnung von 5,00 %. Wer die Auszahlung zurück in Franken nimmt, zahlt sie ein zweites Mal. Wer den Umrechnungsverlust vermeiden will, hält Konto und Wettkonto in derselben Währung oder wählt einen Weg, der die Währung nicht wechselt. Bei Schweizer Anbietern wettet man in Franken, dort fällt die Umrechnung nicht an, und ecoPayz ist nicht Teil des Auszahlungswegs.

Inhalt erstellt vom Team «tippsheutech»