Lucky 31 Wetten 2026

Ein Volleyball liegt am Fuss des Netzes auf Sand, im Hintergrund glitzert ein See und ein Bergzug steht im Dunst.

*Datenstand: Oktober 19, 2026 · Geprüft gegen die Spielregeln von Swisslos Sporttip (Version 4.2) und das Reglement Jouez Sport (17. Ausgabe, September 2024).*

Wer eine Lucky 31 spielt, schliesst ein Paket aus 31 Wetten auf fünf Auswahlen ab. Was den Reiz ausmacht, ist die Mischung: Schon eine einzige richtige Voraussage wirft etwas ab, eine Vierfach- oder Fünffachwette bringt den grossen Treffer. Was das Paket wirklich kostet, hängt vom Einzeleinsatz pro Linie ab, von den Quoten und von der Marge, die in jeder dieser 31 Quoten eingepreist ist. Wer den Überblick behalten will, rechnet zuerst die Zahl der Wetten, dann den Gesamteinsatz, dann die Quote, und fragt sich zuletzt, was unter den Schweizer Regeln überhaupt erlaubt ist. Genau diesen Weg geht dieser Text.

Eine Lucky 31 ist eine Systemwette auf 5 Auswahlen mit insgesamt 31 einzelnen Wetten: 5 Einzelwetten, 10 Doppelwetten, 10 Dreierwetten, 5 Vierfachwetten und 1 Fünffachwette.

Verantwortungsvolles Spielen bei einem Wettpaket mit 31 Linien

Eine Lucky 31 ist kein Nebenbei-Tipp. Wer alle 31 Linien zu einem Franken pro Stück setzt, hat 31 Franken auf dem Spiel – und das in einer einzigen Buchung. Wer mit zwei Franken pro Linie spielt, sind es 62. Bei fünf Franken sind es 155. Schnell ist ein Betrag erreicht, der wehtut, wenn er verloren geht, und das ist der Punkt, an dem Verlustlimiten ins Spiel kommen, nicht erst, wenn es zu spät ist.

Swisslos verlangt vor der ersten Sporttip-Teilnahme drei Verlustlimiten – für einen Tag, sieben Tage und 30 Tage. Die Obergrenze liegt bei 9’999 Franken, für unter 21-Jährige bei 1’000 Franken. Wer eine Limite senkt, gilt sofort. Wer sie anhebt, muss 72 Stunden warten. Hinzu kommt eine freiwillige Einzahlungslimite, die jeweils für 30 Tage gilt. Diese Sperren sind kein Bonus, der auf dem Papier steht, sondern eine harte Bremse: Ein Wettversuch, der die gesetzte Limite überschreitet, wird vom System nicht angenommen.

Eine rote Laufbahn im Morgenlicht, die Startblöcke stehen leer am Rand und auf den Linien glitzert der Tau.
Eine Lucky 31 umfasst eine Auswahl mehr als die Lucky 15 (4 Auswahlen, 15 Wetten) und eine weniger als die Lucky 63 (6 Auswahlen, 63 Wetten).

Wer merkt, dass das Wetten nicht mehr Spass macht, kann den Zugang zu Sporttip für einen bis 180 Tage selbst sperren. Eine solche Sperre lässt sich nicht vorzeitig aufheben. Wer eine unbefristete Spielsperre einträgt, landet in einem schweizweiten Register, das auch für Casinos und Online-Casinos gilt und im Fürstentum Liechtenstein anerkannt ist. Das Register sorgt dafür, dass der Ausschluss nicht einfach durch einen Wechsel zu einem anderen Schweizer Anbieter umgangen werden kann – denn einen anderen Schweizer Anbieter gibt es für die eigenen Kantone ohnehin nicht.

Das ist auch der Punkt, an dem der Rahmen, in dem eine Lucky 31 in der Schweiz überhaupt stattfindet, klar wird. Nur Swisslos und Loterie Romande haben eine Bewilligung. Wer dort spielt, ist im Schutzsystem, das Spielsperre, Limite und Verlustgrenzen verbindet. Wer bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, verlässt diesen Schutzbereich – mehr dazu im Abschnitt «Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung». Bei ausländischen Anbietern gibt es weder eine schweizerische Spielsperre, die greift, noch eine Beschwerdestelle hier, noch die automatische Anwendung der Verlustlimiten. Wer sich selbst schützen will, fängt mit der Plattform an, die zur eigenen Adresse passt.

Was eine Lucky 31 ist und wie die 31 Wetten entstehen

Eine Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette auf fünf Auswahlen, bei der die Einzelwetten eingeschlossen sind. Was das im Aufbau heisst: Aus den fünf Auswahlen werden alle möglichen Kombinationen gebildet – von der Einzelwette bis zur Fünffachwette. Die 31 setzen sich so zusammen: 5 Einzelwetten, 10 Doppelwetten, 10 Dreierwetten, 5 Vierfachwetten und 1 Fünffachwette. Wer sich die Zahl 31 herleiten will, addiert 5 + 10 + 10 + 5 + 1 – und landet genau dort.

Ein Ruderboot liegt an einem Steg am Ufer eines Sees, über dem Wasser steigt dünner Nebel auf.
Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2 und der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500; ein Wettschein mit Multiples darf höchstens CHF 7'500 Einsatz enthalten.

Die Logik dahinter: Je weniger Auswahlen ein Spieler richtig hat, desto weniger Linien gewinnen, aber er bekommt trotzdem etwas zurück, sobald auch nur eine Voraussage sitzt. Wer alle fünf Auswahlen korrekt hat, kassiert auf jeder der 31 Linien – und da die Fünffachwette das Produkt aller fünf Einzelquoten trägt, ist das der dickste Brocken im Paket. Wer eine Auswahl verliert, fallen die Wetten weg, die diese Auswahl enthalten. Übrig bleiben je nach Position des Fehlers einige Doppel- und Dreierwetten – oder eben nichts, wenn die Verlustauswahl eine Einzelwette war, die ohnehin im Paket steckt.

Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt das Prinzip. Bei fünf Auswahlen mit den Quoten 1.50, 2.00, 2.50, 1.80 und 2.20 liegt die Einzelwette auf 2.50 (höchste Quote) bei einem Franken Einsatz, was bei einem Sieg 2.50 Franken zurückbringt. Die Fünffachwette – alle fünf richtig – hat die Gesamtquote 1.50 × 2.00 × 2.50 × 1.80 × 2.20, was ungefähr 29.70 ergibt. Bei einem Franken Einsatz auf diese eine Linie bedeutet das 29.70 Franken, nur auf einer der 31 Linien. Die 31 Linien zusammen bringen, wenn alles passt, einen Bruttogewinn, der weit darüber liegt – vorausgesetzt, der Buchmacher rundet nicht nur auf zwei Stellen und rechnet die Rappenregel sauber durch.

Wichtig: Was hier beschrieben wird, ist die Mechanik. Die Quoten, mit denen ein Spieler in der Schweiz tatsächlich spielt, kommen aus dem Wettprogramm von Sporttip oder Jouez Sport – sie sind nicht statisch und nicht in Stein gemeisselt. Die Marge des Marktes steckt in jeder einzelnen dieser Quoten, und sie addiert sich über die 31 Linien, ohne dass das auf dem Wettschein gesondert ausgewiesen wird. Wer eine Lucky 31 spielt, kauft 31 Quoten ein, in denen der Buchmacher seinen Anteil eingepreist hat.

Die Fünf Stufen im Paket

Die fünf Stufen einer Lucky 31 erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Gesamtpaket. Die fünf Einzelwetten sind die unterste Schicht: Sie liefern überhaupt nur dann einen Gewinn, wenn jede einzelne Auswahl für sich aufgeht. Sie sind das Sicherheitsnetz, das die Lucky 31 von einer reinen Kombiwette unterscheidet.

Die zehn Doppelwetten kombinieren je zwei Auswahlen. Bei fünf Auswahlen gibt es exakt zehn Zweierkombinationen, weil die Reihenfolge keine Rolle spielt – (1+2) und (2+1) zählen als dasselbe. Die 10 Doppelwetten sind die Schicht, in der die ersten nennenswerten Auszahlungen entstehen, sobald zwei Auswahlen richtig sind.

Die zehn Dreierwetten verlangen drei richtige Auswahlen. Hier beginnt die Quote zu klettern, weil die Gesamtquote das Produkt aus drei Einzelquoten ist. Wer schon mit einer Dreierwette das Fünffache seines Einsatzes zurückholt, hat wirtschaftlich ein gutes Geschäft gemacht, selbst wenn die Vierfach- und Fünffachwette leer ausgehen.

Die fünf Vierfachwetten verlangen vier richtige Auswahlen. Sie sind der Bereich, in dem sich die Lucky 31 von der kleineren Lucky 15 (4 Auswahlen) und der grösseren Lucky 63 (6 Auswahlen) abhebt: Wer eine Auswahl verliert, fällt hier durch, kommt aber mit den niedrigeren Stufen noch etwas zurück.

Die eine Fünffachwette ist das Sahnehäubchen – die einzige Linie, die alle fünf Auswahlen voraussetzt. Sie hat die höchste Gesamtquote im Paket, weil sie das Produkt aller fünf Einzelquoten trägt. Sie ist aber auch die Linie, die am seltensten gewinnt, weil alle fünf Auswahlen exakt richtig sein müssen.

Lucky 15, Lucky 31, Lucky 63

Die Lucky 31 sitzt zwischen zwei verwandten Full-Cover-Wetten. Die Lucky 15 arbeitet mit vier Auswahlen und 15 Wetten: 4 Einzel-, 6 Doppel-, 4 Dreier- und 1 Vierfachwette. Die Lucky 63 arbeitet mit sechs Auswahlen und 63 Wetten: 6 Einzel-, 15 Doppel-, 20 Dreier-, 15 Vierfach-, 6 Fünffach- und 1 Sechsfachwette. Die Lucky 31 fügt gegenüber der Lucky 15 eine komplette Auswahl an Wetten hinzu – mehr Stufen nach oben, eine zusätzliche Einzelwette und vor allem die Fünffachwette. Gegenüber der Lucky 63 fehlt eine Auswahl, entsprechend entfallen die Sechsfachwette und einige der Mehrfachkombinationen.

Für jemanden, der das Prinzip der gestaffelten Auszahlung schätzt, aber nicht in die ganz grossen Wettenpakete einsteigen will, ist die Lucky 31 ein Mittelweg. Sie bringt die Fünffachwette ins Spiel, ohne dass sechs Auswahlen gefunden werden müssen. Sie ist auch der Punkt, an dem der Gesamteinsatz spürbar klettert, weil mit jeder zusätzlichen Auswahl die Zahl der Wetten überproportional wächst: von 15 auf 31, von 31 auf 63. Wer die Stufenleiter versteht, sieht, warum eine Lucky 63 mit einem Franken pro Linie bereits 63 Franken kostet – und warum die Fünffachwette bei einer Lucky 31 zwar selten, aber möglich ist, während sie bei der Lucky 15 gar nicht existiert.

Wie sich die Zahl 31 zusammensetzt

Wer die 31 selbst nachrechnen will: Bei fünf Auswahlen ist die Zahl der Kombinationen einer bestimmten Stufe gleich dem Binomialkoeffizienten «5 über k». Für k = 1 (Einzelwetten) sind das 5, für k = 2 (Doppel) 10, für k = 3 (Dreier) 10, für k = 4 (Vierer) 5, für k = 5 (Fünfer) 1. Zusammen sind das 31. Wer die Binomialkoeffizienten kennt, sieht die Struktur: Sie ist dieselbe, die das Pascal’sche Dreieck aufbaut – und in genau dieser Form steckt sie in jeder Full-Cover-Wette von der Lucky 15 bis zur Lucky 63.

Diese Mathematik hilft beim Verständnis, hat aber einen Haken: Sie sagt nichts über die Wahrscheinlichkeit, mit der das Paket aufgeht. Dafür sind die einzelnen Quoten und ihre impliziten Wahrscheinlichkeiten entscheidend – und die Marge, die in jeder Quote sitzt. Die Wahrscheinlichkeitstheorie gehört auf das Wettprogramm, nicht in den Aufbau des Pakets.

Wie viel Einsatz eine Lucky 31 kostet

Die wichtigste Zahl, die ein Spieler vor dem Klick wissen muss, ist die Gesamthöhe des Einsatzes. Sie ergibt sich aus dem Einzeleinsatz pro Linie multipliziert mit 31 – sofern jede der 31 Linien mit dem gleichen Einsatz gespielt wird, was die Regel ist. Ein Franken pro Linie macht 31 Franken Gesamteinsatz, zwei Franken 62, fünf Franken 155.

Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei einem Franken, der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette bei 1’000 Franken. Für Systemwetten gilt ein Höchsteinsatz von 10’000 Franken. Damit ist eine Lucky 31 bei Sporttip grundsätzlich spielbar, sofern der Systemdeckel eingehalten wird. Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online zwei Franken, in Verkaufsstellen drei Franken, für Multiples ebenfalls zwei Franken. Der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette ist hier 500 Franken, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens 7’500 Franken Einsatz enthalten.

Diese Limits sind nicht nur eine Obergrenze, die niemand erreicht. Sie entscheiden darüber, ob eine Lucky 31 mit dem gewünschten Einzeleinsatz überhaupt spielbar ist. Wer mit fünf Franken pro Linie spielen will, kommt bei Jouez Sport mit 155 Franken klar, scheitert aber, wenn er auf 250 Franken pro Linie gehen wollte – 7’750 Franken übersteigen das Multiple-Limit. Bei Sporttip ist die Hürde für die gleiche Konstellation mit 10’000 Franken Systemdeckel deutlich höher angesiedelt. Wer mit sehr hohen Einsätzen plant, sollte vor der Tippabgabe prüfen, ob die Wettannahme den gewünschten Betrag akzeptiert.

Der Gesamteinsatz ist nur eine Seite der Rechnung. Die andere ist die Marge, die der Buchmacher auf jede der 31 Quoten legt. Sie wird nirgendwo ausgewiesen, ist aber in jeder einzelnen Quote eingepreist. Wer eine Quote von 2.00 sieht, bekommt nicht 2.00, weil die faire Wahrscheinlichkeit 50 Prozent wäre, sondern 2.00 minus den Anteil, den der Anbieter behält. Bei einem typischen Markt liegt die Auszahlungsquote – das ist das, was die 31 Quoten zusammen an die Spieler zurückgeben – eher bei 90 bis 95 Prozent als bei 100. Über 31 Linien heisst das: Rund 5 bis 10 Prozent des Gesamteinsatzes geht im Schnitt an den Anbieter, unabhängig davon, welche Auswahlen gewinnen.

Diese Marge ist der Preis, den ein Spieler für die Teilnahme am Markt bezahlt. Sie ist unausweichlich, aber sie ist nicht in jeder Quote gleich hoch. Favoriten haben tendenziell eine höhere Marge, Aussenseiter eine tiefere. Wer seine fünf Auswahlen aus sehr unterschiedlichen Quotenbereichen zusammensetzt, bezahlt im Schnitt weniger Marge pro Franken Einsatz als jemand, der fünf klare Favoriten kombiniert. Das ist ein Grund, warum Lucky-31-Spieler, die das Spiel verstehen, ihre Quoten mischen.

Beispielrechnung mit fünf Quoten

Eine konkrete Rechnung zeigt, was die Mechanik im günstigsten Fall hergibt. Angenommen, die fünf Auswahlen haben die Quoten 1.50, 2.00, 2.50, 1.80 und 2.20 – weder extreme Favoriten noch krasse Aussenseiter, sondern ein Querschnitt durch das Wettprogramm. Bei einem Einsatz von einem Franken pro Linie ergibt sich ein Gesamteinsatz von 31 Franken.

Die Gesamtquote der Fünffachwette – das Produkt – liegt bei 1.50 × 2.00 × 2.50 × 1.80 × 2.20, was ungefähr 29.70 ergibt. Ein Franken Einsatz auf diese eine Linie zahlt 29.70 Franken aus. Die fünf Einzelwetten bringen zusammen 1.50 + 2.00 + 2.50 + 1.80 + 2.20 = 10.00 Franken, wenn alle fünf richtig sind. Hinzu kommen die Gewinne aus den Mehrfachwetten.

Wichtig an dieser Stelle: Wer für seine Lucky 31 kalkulieren will, sollte mit Bandbreiten arbeiten, nicht mit einer einzigen Zahl. Welche Fünffachwette-Quote tatsächlich herauskommt, hängt davon ab, welche Quoten das Wettprogramm am Tag der Wettabgabe für die fünf Auswahlen anzeigt – und die können sich nach oben oder unten verschieben, bis die Wette angenommen ist. Wer eine Beispielrechnung aufstellt, sollte die Bandbreite angeben, etwa «die Fünffachwette liegt je nach Tagesform der Quoten zwischen 25 und 35», statt eine einzelne Zahl in den Raum zu stellen.

Auszahlung und Rundung bei Sporttip

Bei Sporttip wird der Gewinnbetrag einer Wette aus Einsatz mal Quote berechnet – bei Kombiwetten aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Das klingt nach einer Randnotiz, ist aber einer: Bei einer Gesamtquote von 29.70 und einem Franken Einsatz ergibt die Rechnung genau 29.70 – bei Quotenkombinationen mit längeren Nachkommastellen kann die Rundung jedoch den einen oder anderen Rappen vom ausgewiesenen Gewinn abziehen.

Bei Jouez Sport gelten eigene Regeln: Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei 300’000 Franken, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei 1’000’000 Franken. Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombiwette muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Eine Lucky 31 mit fünf Auswahlen, deren Einzelquoten alle über 1.10 liegen, hat eine Fünffachwette, deren Quote schnell in den Bereich kommt, den das Reglement begrenzt – und hier kann es sein, dass die Wettannahme die Quote kappt, bevor sie angenommen wird.

Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport im Vergleich

Wer in der Schweiz eine Lucky 31 spielen will, hat zwei Anbieter zur Auswahl, die beide das volle Programm an Systemwetten anbieten, sich aber in den Details unterscheiden. Der eine ist Swisslos mit dem Produkt Sporttip, der andere die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Beide sind von Gespa bewilligt, beide sind Grossspiel-Veranstalter, beide bedienen ihren eigenen Sprachraum.

Swisslos hat den Sitz in Basel und ist als Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft organisiert. Die Sportwetten laufen unter dem Markennamen Sporttip und sind in 19 Deutschschweizer Kantonen sowie im Tessin und im Fürstentum Liechtenstein verfügbar – das ist das Swisslos-Vertragsgebiet. Wer dort wohnt, kann ein Online-Konto eröffnen, eine Identitätsprüfung durchlaufen und anschliessend tippen.

Die Loterie Romande organisiert das Westschweizer Pendant unter dem Namen Jouez Sport und bedient die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Kontaktadresse ist Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, das Unternehmen zählt 2’350 Verkaufsstellen und 221 Mitarbeitende. Online-Konten sind nur für Personen mit Wohnsitz im eigenen Vertragsgebiet möglich.

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalter / Bewilligung
Sporttip Grossspiel-Bewilligung (BGS) SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Jouez Sport Grossspiel-Bewilligung (BGS) Loterie Romande, Lausanne

Sporttip – Mindesteinsatz, Höchsteinsatz, Funktionen

Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten einen Franken, der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette 1’000 Franken. Für Systemwetten wie die Lucky 31 gilt ein Höchsteinsatz von 10’000 Franken. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Wer bei Sporttip eine Lucky 31 abschliesst, bekommt die 31 Linien als Systemwette auf dem Wettschein, die Quoten werden auf dem Wettschein ausgewiesen, die Auszahlung berechnet sich aus Einsatz mal Gesamtquote der jeweiligen Linie. Wichtig ist die Sporttip-eigene Rundung: Der Gewinn wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet.

Die Cash-Out-Funktion steht bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten zur Verfügung, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out – eine Teilauszahlung ist nicht möglich. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und es besteht keine Garantie, dass der Anbieter Cash-Out für jeden Markt anbietet. Für eine Lucky 31 heisst das: Wer mitten im Spiel aussteigen will, kann nur das gesamte Paket cashen, nicht einzelne Linien – und ob Cash-Out überhaupt angeboten wird, hängt vom Markt und der Spielphase ab.

Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online, prematch, live und für Systemwetten, verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Mindestquote von je 1.50 und stockt den Nettogewinn gestaffelt auf: 5 Prozent bei vier Voraussagen, 20 Prozent bei sieben, 40 Prozent bei zehn und 100 Prozent bei fünfzehn. Eine Lucky 31 hat fünf Auswahlen, was in den Bereich zwischen 5 und 20 Prozent fällt – sie profitiert vom Boost, erreicht aber nicht die höchste Stufe. Quoten- und Profitboosts sind prematch-Einzelwetten vorbehalten, gelten pro Wettenden nur einmal und verfallen bei einem Cash-Out.

Abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung – etwa «Heimsieg» und «über 2.5 Tore» im gleichen Spiel – werden bei Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Eine irrtümlich angenommene Kombination kann Swisslos für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Für eine Lucky 31 bedeutet das: Die fünf Auswahlen müssen aus unterschiedlichen Sportereignissen stammen, wenn sie als reguläre Systemwette laufen soll.

Jouez Sport – Mindesteinsatz, Höchsteinsatz, Wettschein-Limit

Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online zwei Franken, in Verkaufsstellen drei Franken, für Multiples ebenfalls zwei Franken. Der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette ist 500 Franken, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens 7’500 Franken Einsatz enthalten. Damit ist die Lucky 31 mit höheren Einzeleinsätzen pro Linie bei Jouez Sport enger begrenzt als bei Sporttip.

Die Gewinnlimits sind ebenfalls zu beachten: 300’000 Franken pro Einzel- oder Kombiwette, 1’000’000 Franken für alle Gewinne eines Multiples zusammen. Eine Lucky 31, deren fünf Auswahlen alle hohe Quoten haben, kann mit der Fünffachwette schnell in den Bereich kommen, in dem das Reglement die Gesamtquote auf 100’000 deckt – und die Wettannahme würde die Quote kappten, bevor die Wette angenommen wird.

Der Mindestquoten-Faktor 1.10 pro Einzelwette oder Gesamtquote pro Kombiwette ist die andere Seite: Wer eine Auswahl mit Quote 1.05 nimmt, bekommt die Wette nicht angenommen. Bei einer Lucky 31 mit fünf Auswahlen heisst das: Jede der fünf Auswahlen muss einzeln über 1.10 liegen. Wer Favoriten mit Quote 1.05 nimmt, fällt durch.

Wettverhalten und Spielregeln bei beiden Anbietern

Beide Anbieter verlangen Volljährigkeit – Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen, Minderjährige sind ausgeschlossen. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Bei Sporttip zählt die reguläre Spielzeit, also etwa 90 Minuten beim Fussball plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind.

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage die Quote 1.00. Für eine Lucky 31 heisst das: Fällt eine Auswahl aus und wird nicht nachgeholt, reduziert sich das Paket um alle Linien, die diese Auswahl enthalten – auf eine Art virtuelles Paket, das mit Quote 1.00 weiterrechnet.

Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks. Wer eine verweigerte Auszahlung anfechten will, hat dafür 10 Tage Zeit, und zwar per eingeschriebenem Brief. Bei Cash-Out-Einsätzen gilt: Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden.

Was es in der Schweiz heisst, eine Lucky 31 zu spielen

Der Schweizer Wettmarkt ist nicht das, was ein deutscher oder österreichischer Spieler von seinem Markt kennt. Hier gibt es nicht eine Vielzahl konkurrierender Buchmacher mit verschiedenen Quotenboosts und Willkommensboni, sondern zwei Veranstalter, die das Monopol halten. Das hat Folgen – sowohl für das Angebot als auch für die Art, wie ein Spieler mit seiner Lucky 31 umgeht.

Die Sportwetten unterliegen dem Bundesgesetz über Geldspiele (BGS, SR 935.51), das seit dem 1. Januar 2019 in Kraft ist. Das BGS stuft Online-Sportwetten als Grossspiel ein, die Aufsicht liegt bei der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern), nicht bei der ESBK, die nur Casinos überwacht. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung pro Spiel, und sie «gilt nur in der Schweiz» (Art. 4 BGS). Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos und Loterie Romande.

Was gewettet werden darf, steht auf einer geschlossenen Liste. Die Gespa führt die Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen (Version vom 10.09.2026; Art. 25 BGS, Art. 29 VGS). Qualifikationsrunden sind nur tippbar, wenn sie auf der Liste stehen, Frauen-Wettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet. Eckball- und Kartenmärkte sind auf der Liste ebenso wenig zu finden wie ein Esports-Bereich. Trainingsläufe dürfen nicht gewettet werden. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS).

Live-Wetten sind erlaubt, prematch und live, sofern der Anbieter eine entsprechende Bewilligung hat. Das BGS enthält keine statutarische Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00 – das ist der klassische Schutz gegen Spätwetten. In spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten ebenfalls mit Quote 1.00 werten.

Wer in der Schweiz wettet, schützt sich selbst mit Limiten

Das Schweizer System setzt auf Eigenverantwortung, nicht auf staatliche Deckel. Es gibt keinen gesetzlichen fixen Einzahlungshöchstbetrag, den der Staat jedem Spieler setzt. Stattdessen verlangt die Verordnung (Art. 87 VGS), dass der Veranstalter dem Spieler ermöglicht, eigene Maximalwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste festzulegen. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 24 Stunden – statutärisch. Swisslos und Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an, also konservativer als das Gesetz verlangt.

Die Spielsperre (Art. 80–82 BGS) ist die andere Seite des Schutzsystems. Sie erfasst den Ausschluss überschuldeter oder spielsüchtiger Personen und die Selbstsperre. Beide werden in einem schweizweiten Register vermerkt. Eine freiwillige Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden (Art. 84 VGS), wobei eine Fachstelle eingebunden ist (Art. 81 BGS). Der Veranstalter muss eine selbstgewählte Pause von bis zu sechs Monaten anbieten (Art. 89 VGS). Wer gesperrt ist oder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, hat keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn (Art. 45 BGS).

Die Gespa hat 2025 Testkäufe durchgeführt. An Verkaufsstellen wurde in 47.5 Prozent von 200 Fällen eine Sportwette an Minderjährige verkauft. Wer den Schutz an der Verkaufsstelle bewertet, sollte diese Zahl im Hinterkopf behalten – sie zeigt, dass der stationäre Schutz nicht so dicht ist, wie er sein sollte. Online ist die Identitätsprüfung dagegen verpflichtend: Wer ein Konto eröffnen will, muss einen Ausweis hochladen, die Daten werden ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft.

Wer zahlt, wohin, und welche Steuern fallen an

Gewinne und Guthaben werden bei beiden Schweizer Anbietern nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen oder Kryptowährungs-Auszahlungen existieren im bewilligten Schweizer Markt nicht. Die Kreditvergabe an Spieler ist verboten (Art. 75 Abs. 1 BGS). Welche Zahlungsmittel ein Anbieter konkret akzeptiert, ist Sache der Anbieterbedingungen – dazu gehören bei Swisslos zum Beispiel der Kauf von Spielguthaben per Online-Zahlungsmittel oder Einzahlungsschein, mindestens 20 Franken, höchstens 10’000 Franken in 30 Tagen, und nur so lange das Wallet-Guthaben 9’999 Franken nicht übersteigt.

Die Schweiz hat keine Wettsteuer auf den Einsatz. Was viele Spieler aus anderen Märkten überrascht: Hier wird nicht der Einsatz besteuert, sondern unter bestimmten Bedingungen der Gewinn. Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei; die ESTV nennt Sportwetten ausdrücklich. Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Der Bundesfreibetrag liegt ab 1.1.2026 bei 1’071’000 Franken (2025: 1’070’400 Franken). Der kantonale Freibetrag unterscheidet sich – daher die Formulierung «je nach Kanton». Wer regelmässig spielt und hohe Gewinne hat, sollte mit dem Steuerberater oder der kantonalen Steuerverwaltung sprechen, weil sich die Praxis kantonal unterscheidet. Wer mit einer Lucky 31 im normalen Bereich bleibt, also Gewinne weit unter dem Freibetrag einfährt, hat kein Thema mit der Verrechnungssteuer.

Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, dafür der kantonalen Steuerpraxis. Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als voll steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Andere Kantone handhaben das anders. Die allgemeine Empfehlung bleibt: Wer ausländische Anbieter nutzt, sollte die kantonale Praxis kennen, bevor er sich über einen grossen Gewinn freut.

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung

Wer in der Schweiz lebt und nach «Lucky 31» sucht, stösst unweigerlich auf ausländische Wettanbieter – IviBet, bet365, Jackbit, Sportaza, HornetBet, Bahigo, FortuneJack, Coolzino. Sie alle haben eines gemeinsam: keine Schweizer Bewilligung. Eine ausländische Lizenz – aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land – hat in der Schweiz keine Geltung (Art. 4 BGS).

Das hat mehrere Folgen, die ein Spieler kennen muss. Wer bei einem dieser Anbieter spielt, ist nicht im Schutzsystem des BGS: keine Spielsperre, die im Schweizer Register greift, keine Verlustlimiten, die der Anbieter setzen müsste, keine Schweizer Beschwerdestelle. Gewinne unterliegen der kantonalen Steuerpraxis – in Thurgau zum Beispiel sind sie voll steuerbar. Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt hierzulande keine Aufsicht, die das faire Spiel überwacht.

Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekomanbieter per DNS blockieren (Art. 86–93 BGS). Die erste Liste wurde am 3. September 2019 veröffentlicht, Ende 2025 umfasste sie 671 Domains. Geblockte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt, ein Phänomen, das als Domain-Hopping bekannt ist – die Gespa nennt in diesem Zusammenhang Anbieter wie Interwetten und Bet-at-Home und führt bet365 auf der Liste. Wer mit einem VPN auf eine gesperrte Domain zugreift, umgeht die Sperre – aber er nimmt die Spielerrechte, die im BGS vorgesehen sind, nicht mit.

Ausländische Anbieter dürfen in der Schweiz nicht für ihre Dienste werben (Art. 74 Abs. 3 BGS). Werbung für hier nicht bewilligtes Glücksspiel ist eine Busse von bis zu 500’000 Franken wert (Art. 131 BGS). Das Verbot richtet sich gegen den Anbieter, nicht gegen den Spieler – der Spieler macht sich nicht strafbar. Aber: Das hier ist ein redaktioneller Text, keine Werbung. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, tut das auf eigene Verantwortung.

Was die acht ausländischen Anbieter eint und was sie trennt

IviBet, bet365, Jackbit, Sportaza, HornetBet, Bahigo, FortuneJack und Coolzino haben gemeinsam, dass sie in der Schweiz keine Bewilligung haben, im Schweizer Ausschlussregister nicht erfasst sind, hierzulande keinen Rekursweg bieten und ihre Domains auf der Gespa-Sperrliste landen können. Was sie unterscheidet – ihre Quoten, ihre Boni, ihre Limits, ihre Auszahlungsgeschwindigkeit – kann dieser Text nicht beurteilen, weil keine belastbaren Fakten zu diesen Marken für die Bedingungen des Schweizer Marktes vorliegen. Wer sie nutzen will, muss ihre eigenen Bedingungen lesen, und zwar mit dem Wissen, dass die Schweiz hier kein Auffangnetz bietet.

Diese Anbieter sind im Ranking aufgeführt, weil Spieler in der Schweiz auf sie stossen, weil sie in Suchergebnissen auftauchen und weil eine Vergleichsseite, die sie verschweigt, unvollständig wäre. Sie sind nicht aufgeführt, um sie zu empfehlen. Die einzig redliche Beschreibung dieser acht Marken lautet: Sie sind in der Schweiz nicht bewilligt, sie fallen nicht unter das Schweizer Schutzsystem, und wer sie nutzt, spielt ohne die Sicherheiten, die Art. 80–82 BGS vorsehen.

Häufige Fragen zu Lucky 31 Wetten

Was genau ist eine Lucky 31, und wie viele Auswahlen braucht sie?

Eine Lucky 31 ist eine Full-Cover-Systemwette auf fünf Auswahlen, die 31 einzelne Wetten erzeugt. Die fünf Auswahlen sind die Grundlage; die Zahl 31 ergibt sich aus der Summe aller möglichen Kombinationen von Einzel- bis Fünffachwette, die aus diesen fünf Auswahlen gebildet werden. Wer weniger als fünf Auswahlen nimmt, baut keine Lucky 31, sondern eine andere Systemwette wie die Lucky 15 mit vier Auswahlen.

Wie verteilen sich die 31 Wetten auf die einzelnen Stufen?

Die 31 Wetten setzen sich aus 5 Einzelwetten, 10 Doppelwetten, 10 Dreierwetten, 5 Vierfachwetten und 1 Fünffachwette zusammen. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Kombinatorik: Mit fünf Auswahlen gibt es 5 Kombinationen zu je einer, 10 zu je zwei, 10 zu je drei, 5 zu je vier und 1 zu allen fünf.

Worin unterscheidet sich die Lucky 31 von der Lucky 15 und der Lucky 63?

Die Lucky 15 hat 4 Auswahlen und 15 Wetten, die Lucky 31 hat 5 Auswahlen und 31 Wetten, die Lucky 63 hat 6 Auswahlen und 63 Wetten. Mit jeder zusätzlichen Auswahl wächst die Zahl der Wetten überproportional, weil neue Kombinationsstufen hinzukommen. Die Lucky 31 ist die mittlere Variante und enthält als einzige im Trio die Fünffachwette ohne die Sechsfachwette.

Wie wird der Gesamteinsatz einer Lucky 31 berechnet?

Der Gesamteinsatz ist der Einzeleinsatz pro Linie multipliziert mit 31. Bei einem Franken pro Linie sind es 31 Franken, bei zwei Franken 62, bei fünf Franken 155. Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz pro Systemwette bei 10’000 Franken, bei Jouez Sport darf ein Wettschein mit Multiples insgesamt höchstens 7’500 Franken Einsatz enthalten. Diese Limits schränken den möglichen Einzeleinsatz pro Linie nach oben hin ein.

Welche Einsatzgrenzen gelten bei Jouez Sport konkret?

Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online zwei Franken, in Verkaufsstellen drei Franken, für Multiples ebenfalls zwei Franken. Der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette ist 500 Franken, der Höchsteinsatz für alle Multiples auf einem Wettschein zusammen ist 7’500 Franken. Hinzu kommen Gewinnlimits: 300’000 Franken pro Einzel- oder Kombiwette, 1’000’000 Franken für alle Gewinne eines Multiples zusammen. Jede Einzel- oder Gesamtquote muss zwischen 1.10 und 100’000 liegen.

Was bedeutet die Marge in jeder Quote für ein Paket aus vielen Wetten?

Die Marge ist der Anteil, den der Buchmacher auf jeder Quote einpreist und der nicht an die Spieler zurückfliesst. Sie wird nicht auf dem Wettschein ausgewiesen, lässt sich aber indirekt erkennen: Eine Auszahlungsquote von 95 Prozent entspricht einer Marge von 5 Prozent. Bei einer Lucky 31 mit 31 Linien heisst das, dass im Schnitt etwa 5 bis 10 Prozent des Gesamteinsatzes beim Anbieter bleibt, unabhängig davon, welche Auswahlen gewinnen. Wer Quoten aus sehr unterschiedlichen Bereichen mischt, bezahlt tendenziell weniger Marge pro Franken Einsatz als jemand, der fünf klare Favoriten kombiniert.

Inhalt erstellt vom Team «tippsheutech»