American Football Wetten in der Schweiz – wer anbieten darf und was es kostet
Oktober 19, 2026 – geprüft gegen die Bewilligungsliste der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern) und die Spielregeln der beiden bewilligten Veranstalter.
Die NFL-Saison läuft von September bis Februar, Schweizer Wettfreunde tippen mit, und der Markt gibt sich grosszügig. Wer in der Schweiz auf American Football wetten will, stösst allerdings zuerst auf eine harte Tatsache: Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Sportwetten per interkantonaler Vereinbarung auf zwei begrenzt. Es sind nicht zehn Buchmacher in einer Rangliste, es sind zwei, und die Auswahl an Märkten, Wettarten und Turnieren ist eine geschlossene Liste. Der Rest des Internets, der in Werbung, Vergleichstabellen und Empfehlungen auftaucht, ist hier bewilligungslos. Diese Seite sortiert, was bewilligt ist, was es kostet, und was passiert, wenn das Spiel anders läuft als die Quote.
Was American Football in der Schweiz zum Wettstoff macht
Spielplan, Teams, Saison – der NFL-Spielplan als Hintergrund
Die National Football League umfasst 32 Teams, aufgeteilt in die beiden Conferences AFC und NFC mit je vier Divisionen zu vier Mannschaften. Jedes Team bestreitet 17 Hauptrundenspiele über 18 Wochen, eingeschlossen ein spielfreies Wochenende, das Bye. In die Playoffs ziehen 14 Teams ein, je sieben pro Conference: die vier Divisionssieger und drei Wildcard-Teams. Der Super Bowl wird am zweiten Sonntag im Februar ausgetragen, die erste Auflage fand im Januar 1967 statt. Den Super Bowl LX gewannen die Seattle Seahawks mit 29:13 gegen die New England Patriots.

Aus dem Spielplan folgen für Schweizer Wettende drei Dinge, die in jedem NFL-Jahr gleich bleiben. Erstens: Die reguläre Saison legt los Anfang September, die Playoffs beginnen Mitte Januar, das Endspiel folgt Anfang Februar. Wer dauerhaft tippen will, plant 21 Wochen ein, nicht 17. Zweitens: Durch die Byes verschieben sich Quoten und Wettangebote von Woche zu Woche – in Wochen mit vielen spielfreien Teams ist das Angebot an Hauptmärkten kleiner, in Divisionsspielen am Sonntagabend grösser. Drittens: Der Super Bowl ist der einzige Tag, an dem die beiden Schweizer Veranstalter ihre Quotenboosts und Sonderaktionen bündeln, danach geht das Angebot bis zur nächsten Saison stark zurück.
College Football (NCAA) läuft parallel und liefert eigene Märkte, in der Schweiz aber nur, soweit die Gespa-Liste Wettarten auf college-Spiele zulässt. Wer in der Schweiz wettet, prüft das Wettprogramm vor dem Spiel – die Liste der zulässigen Wettbewerbe ist abschliessend, nicht exemplarisch.
Spielzeit, Punkte, Verlängerung – was eine Wette misst
Ein American-Football-Spiel in den USA dauert vier Viertel zu je 15 Minuten Nettospielzeit, High-School- und europäische Amateurteams spielen vier Viertel zu je 12 Minuten. Die Mannschaften stellen je elf Spieler aufs Feld, die Offense hat vier Versuche (Downs), um mindestens zehn Yards Raumgewinn für ein neues First Down zu erzielen. Das Spielfeld ist 100 Yards lang, dazu kommen zwei Endzonen mit je zehn Yards. Auf dem Spiel stehen die Punkte: ein Touchdown zählt 6, der Extrapunkt (PAT) 1, die Two-Point-Conversion 2, ein Field Goal 3, eine Safety 2.
Die Punkteverteilung ist die Voraussetzung für jede Wette, die nicht «Wer gewinnt?» heisst. Über/Unter-Wetten beziehen sich auf die Summe der Punkte beider Teams, Handicap-Wetten verschieben das Resultat um eine vorab definierte Marge, Player-Props hängen an Einzelleistungen wie Passing Yards oder Touchdowns. Wer die Punkte nicht im Kopf hat, kann nicht einschätzen, ob ein Handicap von +6,5 oder eine Über/Unter-Linie von 47,5 zum Spiel passt. Die Sportart liefert die Zahlen, an denen sich Quoten orientieren, und jede Wette greift einen Teil davon heraus.
Wie die Verlängerung behandelt wird – und warum das zählt
Die Verlängerung in der NFL dauert 10 Minuten, seit der Saison 2026 gilt nicht mehr das Sudden-Death-Prinzip, bei dem ein Touchdown des zuerst angreifenden Teams sofort entschied. In den Playoffs dauert jede Verlängerung 15 Minuten, gespielt wird bis zur Entscheidung. Im College Football hat in der Verlängerung jedes Team einen Drive, der an der gegnerischen 25-Yards-Linie beginnt; ab der dritten Overtime ist ein Extrapunkt nicht mehr zulässig, stattdessen muss eine Two-Point-Conversion gespielt werden.
Was die Verlängerung für Wetten bedeutet, steht in den Spielregeln der Veranstalter – und der Unterschied ist folgenreich. Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Eine Wette auf den Sieger der regulären Spielzeit ist nach Ablauf der Viertel plus Nachspielzeit entschieden, unabhängig davon, was die Overtime noch bringt. Eine Wette auf den Gesamtsieger schliesst die Overtime ein. Wer das nicht trennt, wettet auf etwas anderes als die Quote, die er gesehen hat.
Rechtslage: wer in der Schweiz wetten lassen darf
Das Geldspielgesetz und seine Aufsicht
Online-Sportwetten sind ein Grossspiel unter dem Bundesgesetz über Geldspiele (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) und werden von der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern) beaufsichtigt, nicht von der ESBK, die nur Casinos überwacht. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung pro Spiel, sie gilt nur in der Schweiz. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten per interkantonalem Konkordat auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip, und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher existiert nicht, weil es keine weiteren gibt; die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains.

Das hat drei Konsequenzen, die in jeder Werbung, jedem Vergleich und jeder Empfehlung im Internet übersehen werden. Erstens: Eine ausländische Lizenz – aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land – hat in der Schweiz keine Wirkung. Zweitens: Wer in der Schweiz ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, macht sich strafbar, mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren. Drittens: Der Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt keinen Schweizer Schutz und keine Schweizer Aufsicht. Die Lizenz eines ausländischen Anbieters ist also kein Beleg für Sicherheit im Schweizer Rechtsraum, sie ist die Lizenz eines anderen Rechtsraums.
Was gewettet werden darf – die geschlossene Liste
Was in der Schweiz gewettet werden darf, ist eine geschlossene Liste. Die Gespa führt eine Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, in der aktuellen Fassung vom 10. September 2026. Was dort nicht steht, darf in der Schweiz nicht angeboten werden: keine Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehshows, keine Qualifikationsrunden, soweit sie nicht gelistet sind, keine Frauenwettbewerbe, soweit sie nicht gelistet sind, keine Rangwetten ausserhalb von Eintritt in einen internationalen Wettbewerb oder Podest, keine Wetten auf Trainingsläufe. Eckball- und Kartenmärkte wie im Fussball fehlen, und ein E-Sports-Bereich ist in der Liste nicht zu finden.
Die Liste ist also kein Werbeversprechen, sie ist die Grenze. Wer in der Schweiz American Football wettet, wettet nur auf das, was auf dieser Liste steht, und nur in der Form, die dort angegeben ist. Sucht ein Spieler nach einem Markt, den die Liste nicht enthält, ist der Markt in der Schweiz nicht erlaubt – unabhängig davon, ob ihn ein ausländischer Anbieter im Programm hat. Das gilt auch für die grosse Wettlandschaft rund um die NFL: nicht jeder Markt, der in den USA quotiert wird, ist in der Schweiz verfügbar.
Spielerschutz, der nicht der Staat setzt
Die Spielerin und der Spieler setzen die Limiten, nicht der Staat. Das Gesetz verlangt, dass der Veranstalter eine oder mehrere Maximalwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste anbietet; Swisslos und Loterie Romande tun das in eigenen Spielregeln. Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, obwohl das BGS nur 24 Stunden verlangt – die Verschärfung in den Spielregeln geht also über das Gesetz hinaus. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage möglich.
Daneben gibt es die Spielsperre. Wer sich selbst sperrt, kann den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf, bei Swisslos; eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos, einschliesslich Online-Casinos, sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre lässt sich frühestens nach drei Monaten aufheben, mit Einbezug einer Fachstelle. Eine selbstgewählte Pause bis sechs Monate muss angeboten werden. Wer gesperrt ist oder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne – der Einsatz verfällt ersatzlos.
Diese Regeln greifen nur, wenn der Anbieter in der Schweiz bewilligt ist. Ausländische Anbieter sind weder an die Schweizer Verlustlimiten noch an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, ein Eintrag bei Swisslos sperrt das Konto bei Wettigo, GG.BET, Donbet und allen anderen nicht. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, schützt sich selbst, allein, mit den Werkzeugen, die dieser Anbieter ihm gibt.
Steuern, Werbung, Zahlungen
Auf Gewinne aus bewilligten Grossspielen fällt in der Schweiz grundsätzlich keine Einkommenssteuer an, sofern der Gewinn unter dem Steuerfreibetrag bleibt. Die Schwelle liegt seit 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, 2025 lag sie bei CHF 1’070’400; die kantonale Schwelle weicht ab, darum schreibt man «je nach Kanton», nie eine einzelne kantonale Zahl. Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Die grosse Mehrheit der Wettenden liegt mit ihren Gewinnen unter dem Freibetrag und hat weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer auf einen Gewinn. Auf den Einsatz fällt keine Schweizer Wettsteuer.
Gewinne ausländischer Anbieter unterliegen keiner Verrechnungssteuer. Die kantonale Praxis im Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen jedoch unabhängig von der Höhe als voll steuerbares Einkommen. Wer in einem Kanton mit einer solchen Praxis spielt, gibt den Gewinn aus einem ausländischen Anbieter in der Steuererklärung an. Andere Kantone handhaben das anders. Wer unsicher ist, fragt die kantonale Steuerverwaltung oder einen Steuerberater, nicht das Werbeversprechen eines Anbieters.
Werbung für Geldspiele darf in der Schweiz nicht aufdringlich oder irreführend sein und nicht Minderjährige oder gesperrte Personen ansprechen. Werbung für in der Schweiz nicht bewilligtes Glücksspiel ist verboten und kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft werden. Gratiswetten oder Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa, 2025 hat sie Loterie Romande 24 und Swisslos 8 Zustimmungen erteilt. Promo-Codes, Gutscheine und «Bonus holen»-Buttons gehören nicht auf eine Seite, die beschreibt, was ein Angebot wert ist – sie gehören in die Werbung, die hier nicht gemacht wird.
Verantwortung beim Wetten: was die Limite kostet, wenn sie nicht gesetzt wird
Verlustlimiten – warum die Selbstanmeldung der einzige Schutz ist
Die Verlustlimite ist keine Spielerei, sie ist die einzige Grösse, die zwischen einem Sonntagabend und einem Sonntagabend im Folgejahr steht. Wer vor der ersten Teilnahme an Sporttip keine 1-, 7- und 30-Tage-Limite setzt, kommt gar nicht ins Wettprogramm, das ist in den Spielregeln so vorgesehen. Die Oberlimite von CHF 9’999 ist hoch, sie ist nicht für den Durchschnittsspieler gesetzt, sie ist die Grenze, an der das System nicht weiter mitmacht. Wer weniger setzen will, setzt weniger, und das System schweigt nicht erst, wenn die Oberlimite erreicht ist.
Die Senkung der Limite greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden – die Sperrfrist ist Selbstschutz gegen den Impuls, eine Pechsträhne mit höheren Einsätzen zu kontern. Wer mitten in einer schlechten Woche die Limite erhöht, hat in den meisten Fällen mehr verloren, als die Erhöhung erlaubt nachzuholen. Wer die Limite setzt und nicht anfasst, hat den einzigen Schutz, den der Markt ihm gibt, weil der Markt selbst ihn nicht gibt.
Spielsperre und Sperrregister – der Schritt, der nur in der Schweiz hilft
Eine Spielsperre ist die Konsequenz, die bleibt. Wer sich für 30 Tage sperrt, kann den Zugang nicht vor Ablauf wieder öffnen, das ist die Bedingung, sonst wäre es keine. Wer sich für 180 Tage sperrt, kommt sechs Monate lang an keine Wette, an kein Casino-Spiel, an kein Online-Casino in der Schweiz, weil das Sperrregister schweizweit gilt und auch Liechtenstein einschliesst. Wer sich für unbestimmte Zeit sperrt, kommt zurück, wenn ein Fachgremium zustimmt – die Sperre ist also kein Versteck, sie ist ein Verfahren.
Bei einem ausländischen Anbieter gibt es das nicht. Eine Sperre bei Wettigo sperrt nicht das Konto bei GG.BET, eine Selbstsperre bei Donbet nimmt keinen Eintrag in das Schweizer Register vor, ein Selbstausschluss bei Sportuna gilt nicht für Interwetten. Wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, hat die Disziplin seines eigenen Kontos, nicht die Disziplin eines Registers, das 26 Kantone einschliesst.
Testkäufe 2025 – wie gut der Schutz am Verkaufspunkt wirklich ist
Die Gespa hat 2025 an Verkaufsstellen testweise Sportwetten an Minderjährige verkauft, das Resultat war 47,5 % von 200 Versuchen. Das ist kein Nebenbefund, das ist der Befund: An fast jeder zweiten Verkaufsstelle ging die Wette durch, obwohl das Gesetz Minderjährige ausschliesst. Wer einer Verkaufsstelle in der Westschweiz oder Deutschschweiz die gleiche Disziplin zutraut, die der Gesetzgeber verlangt, vertraut auf eine Disziplin, die 2025 an 95 Verkaufsstellen fehlte.
Für den Online-Kanal sieht es anders aus, dort ist die Verifikation der Identität anders geregelt: Wer sich online registriert, lädt einen Ausweis hoch, die Daten werden aus dem Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft; eine Registrierung braucht Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, jede Person darf sich nur einmal registrieren. Der Schutz ist also am Bildschirm strenger als am Tresen, und das ist kein Zufall, sondern Folge der Pflicht zur Identitätsprüfung, die das Gesetz nur online vorsieht.
Prognosen und Strategie: warum kein Tipp sicher ist
Wie eine Prognose entsteht
Eine Prognose auf ein NFL-Spiel ist das Zusammenführen von vier Bausteinen: Form, Ausfälle, Heimvorteil und Quote. Form ist die Frage, wie die Mannschaft in den letzten drei bis fünf Spielen gespielt hat, gegen wen, mit welchem Spielplan, und wie die Punkte zustande kamen. Ausfälle sind die Frage, welche Spieler verletzt sind, ob ein Quarterback ausfällt, ob eine Offensive Line umgebaut werden musste, ob ein Cornerback zurückkommt. Heimvorteil ist im Football real, aber kleiner als im Fussball, die Heimquote liegt meist zwischen 52 und 58 Prozent. Quote schliesslich ist die Frage, was der Markt für die Wahrscheinlichkeit hält, ausgedrückt in einem Preis, der im Decimal-Format die Auszahlung pro eingesetztem Franken angibt.
Eine Value-Wette entsteht, wenn die eigene Wahrscheinlichkeitseinschätzung über der impliziten Wahrscheinlichkeit der Quote liegt. Eine Quote von 2.10 entspricht einer implizierten Wahrscheinlichkeit von rund 47,6 % – und damit 2,4 % Marge, falls das Spiel symmetrisch angeboten wird. Wer das Spiel mit 55 % Wahrscheinlichkeit für die Heimmannschaft einschätzt, sieht Value, weil der Markt nur 47,6 % dafür zahlt. Wer das Spiel mit 50 % einschätzt, sieht keines, weil der Markt den Fair Value ohne Marge abbildet. Eine Value-Wette ist also eine Schätzung, kein sicherer Tipp, und die Schätzung ist so gut wie die Information, die in sie eingeflossen ist.
Warum kein Tipp sicher ist
Eine Prognose ist eine Schätzung, und die Schätzung wird in den meisten Fällen danebenliegen. Im Football fallen Verletzungen während des Spiels, das Wetter ändert den Spielplan, eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung kippt das Momentum, ein Return Touchdown macht alle Statistiken des Viertels wertlos. Wer 100 Wetten mit einem erwarteten Value von 3 % platziert, hat am Ende ungefähr 103 Franken für 100 Franken Einsatz zurück, aber in der Reihenfolge der 100 Wetten liegen 60 im Minus und 40 im Plus, einige davon deutlich. Eine gute Prognose ist also über eine Saison profitabel, in einem einzelnen Sonntag selten.
Ein Tipp-Service, der Tipps für Spiele anbietet, ignoriert oft den Zufall und die Marge des Anbieters – jede Wette kann verloren gehen, egal wie gut die Analyse scheint. Die Quoten, die ein Anbieter quotiert, enthalten die Marge des Anbieters – also den Anteil, den der Anbieter im Durchschnitt behält. Wer auf einer Quote von 2.10 wettet, wettet gegen eine implizierte Wahrscheinlichkeit von 47,6 %, die der Anbieter für richtig hält und die er so kalkuliert, dass am Ende des Spiels Geld für ihn übrig bleibt. Eine Wette, die das Risiko eines Verlusts ignoriert, ist eine Wette gegen den Anbieter, dessen Marge in der Quote steckt, und das ist ein Wettlauf, der über die Saison verloren geht, auch wenn einzelne Tipps gewinnen.
Quotenboosts und Profitboosts – was sie wirklich bringen
Sporttip bietet Quotenboosts nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage; Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Ein Quotenboost auf eine Quote von 2.10 zu 2.50 bringt auf einem Einsatz von CHF 10 einen Bruttogewinn von CHF 25 statt CHF 21; die Differenz von CHF 4 ist die Subvention des Anbieters, der sie aus der Marge anderer Wetten finanziert. Wer den Boost nutzt, wettet auf eine Voraussage, die der Anbieter für marketingtauglich hält, nicht zwingend für die profitabelste.
Ein Cash-Out bei Sporttip ist nur als vollständiges Cash-Out möglich, ohne Teilauszahlung, und Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Der Betrag liegt unter dem möglichen Gewinn, wenn man die Wette laufen lässt, und kann vom Stand der Sportereignisse abhängen. Wer eine Wette mit Cash-Out sichert, nimmt den kleineren sicheren Betrag und verzichtet auf den möglichen grösseren Gewinn, im Tausch gegen die Gewissheit, das Geld jetzt zu haben. Bei einem laufenden NFL-Spiel ist das eine Rechnung, die jede Minute anders aussieht, und Swisslos behält sich vor, Cash-Out jederzeit zu ändern.
Marge und Auszahlungsquote – das, was in jeder Quote steckt
Die Marge ist der Anteil, den der Anbieter im Durchschnitt von jedem eingesetzten Franken behält. Bei einem ausgeglichenen Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1.90 zu 1.90 ergibt sich eine Auszahlungsquote von 1 geteilt durch (1/1.90 + 1/1.90), also rund 0,95 oder 95 %. Die Marge ist 100 % minus Auszahlungsquote, hier also 5 %. Bei einem Drei-Wege-Markt – Heimsieg, Auswärtssieg, Unentschieden nach regulärer Spielzeit – sind die Quoten tendenziell höher und die Margen grösser, weil das Unentschieden die implizierte Wahrscheinlichkeit für jedes Team drückt.
Die Marge ist keine Provision, sie ist der Preis des Marktes. Sie wird vor dem Spiel eingepreist und nach dem Spiel realisiert: Wer über viele Wetten hinweg wettet, verliert im Durchschnitt die Marge, und wer unter dem Strich gewinnt, hat die Marge durch bessere Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten übertroffen. Eine Marge von 5 % bei einem Markt mit 1.90 / 1.90 ist im internationalen Vergleich moderat, bei Nischenmärkten oder Livewetten liegt sie häufig deutlich höher.
Beispielrechnung: Bei einer Zwei-Wege-Wette mit Einsatz CHF 50 und Quote 1.90 gewinnt die Wette CHF 95 brutto, also CHF 45 Reingewinn; bei Verlust sind die CHF 50 weg. Über 100 solcher Wetten à CHF 50 Einsatz – also CHF 5’000 Umsatz – und einer angenommenen Trefferquote von 52,6 % (knapp über der implizierten 50 %) ergibt sich ein Bruttogewinn von 100 × 0,526 × 95 = CHF 4’997, dem CHF 5’000 Verlust bei den verlorenen Wetten gegenüberstehen – unter dem Strich ein Verlust von rund CHF 3, also die Marge von 5 % des Umsatzes. Eine Trefferquote von 53 % verschiebt das Bild leicht ins Plus, eine Trefferquote von 50 % tiefer ins Minus. Die Marge ist also keine Lerngebühr, sie ist die Mathematik des Marktes.
Sportarten und Turniere: was wann verfügbar ist
NFL-Hauptrunde – das tägliche Angebot von September bis Januar
Die Hauptrunde der NFL beginnt Anfang September und endet Anfang Januar, gespielt wird 18 Wochen mit einem Bye pro Team. In der Schweiz läuft das Wettprogramm in dieser Zeit am breitesten, die grossen Anbieter von Einzelwetten – Sieger, Handicap, Über/Unter – sind in der Regel verfügbar, ebenso Spieler-Props auf die wichtigsten Quarterbacks. Mit steigender Runde wächst das Angebot an Playoff- und Division-Wetten, sobald die Klarheit über die Tabelle zunimmt.
Das Angebot an Märkten ist am Sonntagabend am grössten, weil dann die meisten Spiele gleichzeitig laufen, und in den letzten drei Wochen vor den Playoffs am breitesten, weil dann die Restverteilung der Playoff-Plätze die Handlungen der Teams bestimmt. Wer dauerhaft wettet, plant seine Einsätze in Wochen mit vielen Sonntagsspielen und hält sich in Wochen mit Byes der Top-Teams zurück, weil dann weniger Tiefe im Markt ist.
NFL-Playoffs und Super Bowl – das verdichtete Angebot im Januar und Februar
In die Playoffs kommen 14 Teams, sieben je Conference. Die Wildcard-Runde beginnt Mitte Januar, die Divisional Runde folgt eine Woche später, die Conference Championships eine weitere Woche später, der Super Bowl am zweiten Sonntag im Februar. In dieser Phase verdichtet sich das Wettprogramm: Mehr Märkte pro Spiel, mehr Spezialwetten, mehr Boosts, mehr Aktionen.
Der Super Bowl ist der einzige Tag im NFL-Kalender, an dem die Schweizer Veranstalter ihre Quotenboosts und Sonderaktionen bündeln – ein Muster, das sich aus dem Zuschauerinteresse und der Werbeökonomie erklärt, nicht aus der sportlichen Bedeutung. Wer am Super Bowl wettet, wettet gegen das grösste Wettvolumen des Jahres und gegen die grösste Quote-Differenz zwischen Anbietern.
College Football und andere Ligen – das schmale Angebot
College Football (NCAA) läuft von August bis Januar, mit Bowl-Spielen am Ende der Saison und den College Football Playoffs im Dezember und Januar. In der Schweiz ist College Football nur verfügbar, soweit die Gespa-Liste Wettbewerbe und Wettarten aufführt; das ist regelmässig ein deutlich schmaleres Angebot als für die NFL. Die European League of Football (ELF) läuft im Sommer und ist die grösste europäische Liga; ob und in welchem Umfang sie auf der Schweizer Liste steht, prüft der Wettende im Wettprogramm vor der Wette.
Wer auf eine Liga wettet, die nicht in seinem gewohnten Programm ist, liest die Liste vorher, nicht nachher. Die Schweiz hat eine geschlossene Liste, eine Wette auf einen nicht gelisteten Wettbewerb ist in der Schweiz nicht erlaubt, unabhängig davon, ob der Anbieter sie annimmt.
Bewilligte Anbieter in der Schweiz
Was «bewilligt» in der Schweiz bedeutet
Ein Anbieter ist in der Schweiz bewilligt, wenn er eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach dem BGS besitzt, von der Gespa beaufsichtigt wird und in das Schweizer Sperrregister eingebunden ist. Es gibt zwei solcher Anbieter für Sportwetten, und die kantonale Verteilung ist genau geregelt. Beide dürfen nur das anbieten, was auf der Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten steht, und beide müssen die Schweizer Spielregeln für Verlustlimiten, Spielsperren und Minderjährigenschutz anwenden.
Was ein bewilligter Anbieter nicht darf, ist ebenso wichtig: keine Werbung, die Minderjährige oder gesperrte Personen anspricht, keine Gratiswetten ohne Zustimmung der Gespa, keine Wetten auf nicht gelistete Wettbewerbe, keine Wetten an Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das, was fehlt, ist die Definition der Schweizer Sicherheit – sie ist nicht das Fehlen von Risiko, sie ist die Anwesenheit von Regeln.
Die zwei Veranstalter im Überblick
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Veranstalter und Produkt |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung (BGS, SR 935.51), Gespa | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Sitz Basel), Produkt Sporttip |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung (BGS, SR 935.51), Gespa | Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Produkt Jouez Sport |
Swisslos hat den Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020); die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Sporttip wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; als Kontaktadresse nennt sie Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.
Swisslos verteilte für 2026 einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz (für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey, Sporthilfe); aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio., im Vorjahr CHF 122 Mio. Der Reingewinn fliesst in die Kantone, das ist die Geschäftsgrundlage des Modells, nicht ein Nebenprodukt der Wetten. Wer bei Swisslos wettet, wettet bei einer Genossenschaft, deren Überschuss nicht an Aktionäre geht.
Wer wo spielen kann – die kantonale Trennung
Ein Online-Konto bei Sporttip braucht Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet. Wer im Kanton Genf wohnt, kann sich nicht bei Swisslos registrieren, weil Genf nicht zum Vertragsgebiet gehört; wer im Kanton Bern wohnt, kann sich nicht bei Loterie Romande registrieren. Die kantonale Trennung ist hart: Ein Genfer, der in Lausanne wohnt und arbeitet, hat im Kanton Waadt Anspruch auf ein Konto bei Loterie Romande, im Kanton Genf nicht, weil das Loterie Romande nicht abdeckt.
Diese Trennung ist im BGS vorgesehen und wird im Geldspielkonkordat 2021 nochmals bekräftigt. Sie ist nicht ein Hindernis, sie ist die Struktur: zwei Veranstalter, zwei Vertragsgebiete, klare Zuständigkeit. Wer umzieht, schliesst das alte Konto und eröffnet ein neues beim Veranstalter des neuen Kantons; eine Konto-Mitnahme über die Kantonsgrenze ist nicht vorgesehen.
Spielsperre, die schweizweit gilt
Eine Spielsperre, die bei Swisslos oder Loterie Romande eingetragen wird, gilt im anderen Veranstalter mit, im Online-Casino, im terrestrischen Casino und in Liechtenstein. Das ist die einzige Spielsperre, die den Namen verdient: Eine Sperre, die nicht vor dem nächsten Anbieter halt macht, sondern im Register steht. Wer in der Schweiz spielt und sich sperrt, sperrt sich in der Schweiz, nicht bei einem Anbieter.
Wer sich nur bei einem ausländischen Anbieter sperrt, sperrt sich dort und sonst nirgends. Eine Sperre bei Wettigo sperrt nicht das Konto bei GG.BET, eine Sperre bei GG.BET sperrt nicht das Konto bei Interwetten. Wer in der Schweiz lebt und nur ausländische Anbieter nutzt, hat den Schutz, den diese Anbieter ihm in ihren AGB zusichern – nicht den Schutz, den das BGS vorsieht.
Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
Was «ohne Schweizer Bewilligung» in der Praxis heisst
Acht Anbieter, die im Internet regelmässig als «Buchmacher für American Football» auftauchen, haben in der Schweiz keine Bewilligung: Wettigo, GG.BET, Donbet, Sportuna, N1 Bet, Betwinner, AmunRa und Interwetten. Ihre Lizenzen – soweit vorhanden – stammen aus anderen Rechtsräumen, in der Schweiz haben sie keine Wirkung. Ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste stehen und über DNS gesperrt werden; die Gespa hat Ende 2026 671 Domains auf der Liste, blockiert wird über Schweizer Telekommunikationsanbieter.
Was «ohne Schweizer Bewilligung» heisst, ist die Umkehrung dessen, was «bewilligt» heisst. Keine Verbindung zum Schweizer Sperrregister, kein Schutz durch die Schweizer Aufsicht, keine Schweizer Gerichtsbarkeit im Streitfall, keine Anwendung der Schweizer Verlustlimiten und keine Pflicht zur Identitätsprüfung nach Schweizer Standard. Wer bei einem dieser Anbieter spielt, spielt ausserhalb des Schweizer Rechtsraums, und das, was in der Schweiz Recht ist, ist dort nicht anwendbar.
Werbung, Strafe und Sperrliste
Werbung für in der Schweiz nicht bewilligtes Glücksspiel ist verboten und kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft werden. Die Sperrliste wird von der Gespa geführt, blockiert wird auf DNS-Ebene, also über die Namensauflösung: Wer die Domain eintippt, landet auf einer Stopp-Seite. Blockierte Domains werden ersetzt – ein Verfahren, das die Gespa Domain-Hopping nennt, und in dem sie Interwetten und Bet-at-Home nennt, bet365 ebenfalls.
Die Sperrung ist nicht perfekt: VPN umgeht sie, alternative Domains tauchen auf, mobile Apps lassen sich direkt installieren. Das ändert nichts an der Rechtslage, es macht die Sperrung nur unvollständig. Wer mit VPN spielt, spielt weiterhin ohne Schweizer Bewilligung, mit allen Konsequenzen, die das hat.
Was ausländische Anbieter nicht bieten
Ein ausländischer Anbieter bietet mehr Märkte, mehr Aktionen, mehr Zahlungsmethoden – alles Dinge, die der Schweizer Anbieter nicht bieten darf. Das ist kein Zufall: Der Schweizer Anbieter darf sie nicht bieten, weil das BGS es verbietet; der ausländische Anbieter darf es, weil das ausländische Recht es erlaubt. Der Vergleich «mehr Markt, mehr Bonus» ist also kein Vergleich der Qualität, er ist ein Vergleich der Rechtsräume.
Was ausländische Anbieter nicht bieten, ist die Anbindung an den Schweizer Schutz: keine Spielsperre im Schweizer Register, keine Anwendung der Schweizer Verlustlimite, keine Auszahlung über ein Schweizer Konto in Schweizer Aufsicht, keine Anwendung des Schweizer Minderjährigenschutzes. Wer das mit «aber der Anbieter hat eine Lizenz aus Malta» beantwortet, hat die Lizenz eines anderen Rechtsraums und nicht die der Schweiz.
Anbieter im Vergleich
Swisslos Sporttip – was das Schweizer Modell abbildet
Swisslos Sporttip ist die eine Seite des Schweizer Modells: Genossenschaft, kantonale Verankerung, Vertragsgebiet in der Deutschschweiz, in Tessin und in Liechtenstein, mit Sitz in Basel. Der Reingewinn fliesst in die Kantone, ein Bruchteil an die Stiftung Sportförderung Schweiz. Das Wettprogramm umfasst American Football, soweit die Gespa-Liste es zulässt, mit den grossen Märkten Einzelwette, Kombiwette und Systemwette, mit Livewetten und Cash-Out, mit Quotenboosts und Profitboosts.
Die Spielregeln sind im Detail geregelt: Mindesteinsatz CHF 1, Höchsteinsatz CHF 1’000 für Einzel- und Kombiwetten, CHF 10’000 für Systemwetten; Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage sind Pflicht vor der ersten Teilnahme, Senkung sofort, Erhöhung nach 72 Stunden. Spielsperre produktbezogen für 1 bis 180 Tage oder unbefristet, Eintrag im schweizweiten Register. Wer das möchte, bekommt hier ein vollständig geregeltes Wettkonto in Schweizer Aufsicht.
Sporttip ist die richtige Wahl für Wettende, die in der Deutschschweiz, in Tessin oder in Liechtenstein wohnen, die die gesetzliche Sicherheit einer Schweizer Bewilligung schätzen und die mit dem Wettprogramm leben können, das die Gespa-Liste zulässt. Wer mehr Märkte sucht, ist hier falsch; wer das Schweizer Modell sucht, ist hier richtig.
Loterie Romande Jouez Sport – die andere Seite des Modells
Loterie Romande Jouez Sport ist die andere Seite: Genossenschaft, kantonale Verankerung in der Westschweiz, Vertragsgebiet in den Kantonen Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura, mit Sitz in Lausanne und 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz. Das Modell ist dasselbe, die Trägerschaft ist eine andere, die Sprache ist Französisch, die Verkaufsstellen prägen den Vertrieb. Auch Jouez Sport fällt unter die Gespa-Aufsicht, die Bewilligungen sind dieselben, die Spielregeln ähneln sich in Struktur und Schutz.
Wer in Genf, Lausanne, Sitten, Neuenburg, Freiburg oder Delsberg wohnt, ist im Vertragsgebiet der Loterie Romande und hat dort Anspruch auf ein Online-Konto. Wer in der Deutschschweiz wohnt, hat dort keinen Anspruch und ist bei Swisslos richtig. Die kantonale Trennung ist die einzige harte Grenze, die zwischen den beiden Angeboten steht; alles andere ist geteilt: Aufsicht, Schutz, Wettprogramm nach Gespa-Liste, Verpflichtung zur Identitätsprüfung.
Jouez Sport ist die richtige Wahl für Wettende in der Westschweiz, die das Schweizer Modell suchen. Wer in einem anderen Kanton wohnt, ist hier falsch, und die Kantonsgrenze ist nicht verhandelbar.
Wettigo – was ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung verspricht
Wettigo ist ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, in der Schweiz also nicht legal. Die Lizenz, die der Anbieter trägt, ist in der Schweiz wirkungslos, der Anbieter fällt nicht unter die Gespa-Aufsicht, und das Schweizer Sperrregister kennt den Anbieter nicht. Die Spielerin, die bei Wettigo spielt, ist nicht durch das BGS geschützt, ihre Verlustlimite ist die Limite, die Wettigo in den eigenen AGB anbietet, ihre Spielsperre ist die Sperre, die Wettigo in den eigenen AGB vorsieht.
Wettigo kann mehr Märkte anbieten, mehr Aktionen, mehr Zahlungsmethoden, weil das ausländische Recht es erlaubt und die Schweizer Liste es nicht einschränkt. Das ist der Vorteil, den der Anbieter hat, und es ist gleichzeitig der Nachteil: Wer hier spielt, hat nicht den Schutz, den das Schweizer Recht vorsieht, und nicht die Aufsicht, die in der Schweiz über die Einhaltung wacht. Eine empfohlene Quote, ein Bonus-Versprechen, ein «sicherer Tipp» auf der Seite von Wettigo ist eine Werbeaussage im ausländischen Rechtsraum, nicht in der Schweiz.
Wer in der Schweiz wohnt und bei Wettigo spielt, sollte das mit offenen Augen tun: Die Lizenz eines anderen Landes ist kein Ersatz für die Schweizer Bewilligung, ein Sperreintrag bei Wettigo sperrt nicht in der Schweiz, und Gewinne sind je nach Kanton steuerlich anders zu behandeln. Die Verlockung ist das grössere Wettprogramm; der Preis ist der fehlende Schutz.
GG.BET – ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
GG.BET ist ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung und ohne Verbindung zum Schweizer Sperrregister. Die Lizenz, die der Anbieter trägt, gilt in der Schweiz nicht, das Werben in der Schweiz ist nach Art. 74 Abs. 3 BGS verboten, und die Sperrliste der Gespa kann die Domain blockieren. Wer bei GG.BET spielt, tut das ausserhalb des Schweizer Rechtsraums, mit den Konsequenzen, die das hat: keine Anwendung des BGS, keine Anwendung der Schweizer Verlustlimiten, keine Schweizer Aufsicht im Streitfall.
Das Wettprogramm eines ausländischen Anbieters ist breiter, weil die Gespa-Liste nicht gilt. Das ist kein Vorteil «für den Kunden», es ist ein Vorteil im Wettbewerb der Anbieter, der durch den fehlenden Schutz erkauft ist. Wer die grössere Auswahl sucht, findet sie hier; wer den Schweizer Schutz sucht, ist hier falsch. Beides gleichzeitig gibt es in der Schweiz nicht.
Donbet – die gleiche Struktur, anderer Name
Donbet folgt demselben Muster: keine Schweizer Bewilligung, keine Verbindung zum Sperrregister, Lizenz in einem anderen Rechtsraum, Werbung in der Schweiz verboten. Was über Wettigo und GG.BET gesagt wurde, gilt für Donbet in der Struktur, und der Anbieter unterscheidet sich im Wettprogramm, in den Aktionen, in den Zahlungsmethoden – nicht in der Rechtslage.
Wer Donbet mit Swisslos vergleicht, vergleicht einen Anbieter im Schweizer Rechtsraum mit einem Anbieter ausserhalb. Dieser Vergleich ist kein Vergleich von Angeboten, er ist ein Vergleich von Rechtsräumen. Die Quote bei Donbet kann höher sein, das Wettprogramm kann breiter sein, der Bonus kann grösser sein – das alles kauft der Spieler mit dem Verzicht auf den Schweizer Schutz.
Sportuna – das wiederkehrende Muster
Sportuna gehört zu der Gruppe von Anbietern, die in der Schweiz keine Bewilligung haben, deren Lizenz aus einem anderen Land stammt, und deren Domain auf der Sperrliste stehen kann. Die Mechanik ist identisch zu den vorherigen Anbietern, der Unterschied liegt in den Details des Wettprogramms und der Aktionen. Aus Schweizer Sicht bleibt die Lage gleich: kein Schutz, keine Aufsicht, keine Anbindung an das Sperrregister.
Wer bei Sportuna spielt, sollte das mit derselben Vorsicht tun, die für alle Anbieter ohne Schweizer Bewilligung gilt: Die Quoten enthalten die Marge des Anbieters, die Boni sind an Bedingungen geknüpft, die in den AGB stehen, und der Schutz im Streitfall ist der Schutz, den das ausländische Recht gewährt – nicht das BGS.
N1 Bet – die gleiche Struktur, andere Marke
N1 Bet ist ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, mit Lizenz in einem anderen Rechtsraum, ohne Verbindung zum Schweizer Sperrregister. Wer hier spielt, spielt ausserhalb des Schweizer Rechtsraums, mit den entsprechenden Konsequenzen für Schutz, Aufsicht und Besteuerung. Die kantonale Steuerpraxis im Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als voll steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe – wer im Kanton Thurgau wohnt und bei N1 Bet spielt, deklariert den Gewinn.
Das Wettprogramm eines Anbieters wie N1 Bet kann NFL-Spiele abdecken, College-Spiele, Livewetten, Spezialmärkte. Das alles ist in der Schweiz nicht bewilligt, weil es nicht auf der Gespa-Liste steht oder der Anbieter nicht bewilligt ist. Die Verfügbarkeit im Internet ist nicht die Verfügbarkeit im Schweizer Recht.
Betwinner – ein bekannter Name im ausländischen Raum
Betwinner ist ein Anbieter, der in mehreren Rechtsräumen aktiv ist, in der Schweiz aber keine Bewilligung hat. Die Lizenz, die Betwinner trägt, gilt in der Schweiz nicht, die Werbung in der Schweiz ist verboten, und die Domain kann auf der Sperrliste stehen. Wer in der Schweiz wohnt und bei Betwinner spielt, spielt ohne Schweizer Schutz, ohne Anbindung an das Sperrregister, und muss sich über die kantonale Steuerpraxis informieren.
Der Name Betwinner taucht in vielen Vergleichen auf, weil der Anbieter in anderen Märkten aktiv ist und dort Werbung macht. In der Schweiz zählt nicht der Name, sondern die Bewilligung, und die hat Betwinner nicht.
AmunRa – das gleiche Profil
AmunRa folgt dem Muster der Anbieter ohne Schweizer Bewilligung: Lizenz in einem anderen Rechtsraum, keine Verbindung zum Schweizer Sperrregister, Werbung in der Schweiz verboten. Das Wettprogramm kann American Football abdecken, mit Einzelwetten, Livewetten, Spezialmärkten, und es kann mehr Aktionen bieten als die Schweizer Veranstalter.
Aus Schweizer Sicht bleibt die Lage gleich: kein Schutz, keine Aufsicht, keine Anwendung des BGS. Wer AmunRa mit Swisslos vergleicht, vergleicht einen Anbieter im ausländischen Rechtsraum mit einem Anbieter im Schweizer Rechtsraum. Der Vergleich ist eine Frage der Rechtsräume, nicht eine Frage der Quote.
Interwetten – von der Gespa namentlich genannt
Interwetten ist ein Anbieter, der in der Gespa-Sperrliste namentlich auftaucht, im Zusammenhang mit dem Domain-Hopping, bei dem blockierte Domains ersetzt werden. Das hebt Interwetten aus der Liste der Anbieter ohne Schweizer Bewilligung nicht heraus, im Gegenteil: Die Erwähnung zeigt, dass die Gespa den Anbieter kennt und die Domain aktiv blockiert. Wer in der Schweiz versucht, Interwetten zu erreichen, landet typischerweise auf einer Stopp-Seite, sofern kein VPN verwendet wird.
Aus Schweizer Sicht gilt für Interwetten dasselbe wie für die anderen Anbieter ohne Bewilligung: kein Schutz, keine Aufsicht, keine Anwendung des BGS. Der Name Interwetten steht hier für ein Verfahren, nicht für eine Sonderstellung.
Was eine Wette auf American Football kostet – die Rechnung
Einsatz, Quote, Rückzahlung
Eine Wette besteht aus Einsatz und Quote. Bei einer Quote von 1.90 und einem Einsatz von CHF 50 ist die Brutto-Rückzahlung CHF 95, der Reingewinn CHF 45. Bei einer Quote von 2.50 und einem Einsatz von CHF 50 ist die Brutto-Rückzahlung CHF 125, der Reingewinn CHF 75. Die Quote ist der Preis des Marktes, und der Preis enthält die Marge des Anbieters.
Eine Kombiwette multipliziert die Quoten der einzelnen Voraussagen zu einer Gesamtquote. Bei drei Voraussagen mit Quoten 1.90, 1.90 und 2.10 ergibt sich eine Gesamtquote von rund 7.57, und der Einsatz von CHF 50 bringt eine Brutto-Rückzahlung von rund CHF 378, wenn alle drei Voraussagen eintreffen. Die implizierte Wahrscheinlichkeit jeder Voraussage liegt bei rund 47,6 % für die ersten beiden und 47,6 % für die dritte, gemeinsam also eine implizierte Wahrscheinlichkeit von rund 10,7 %, was einer Gesamtquote von 9.33 ohne Marge entspricht. Die Differenz zwischen 9.33 und 7.57 ist die Marge des Marktes.
Marge im Zwei-Wege-Markt – Beispielrechnung
Bei einem Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1.90 zu 1.90 ist die Auszahlungsquote 1 geteilt durch (1/1.90 + 1/1.90), also rund 0,95 oder 95 %. Die Marge ist 100 % minus Auszahlungsquote, also 5 %. Das heisst: Im Durchschnitt über viele Wetten auf diesem Markt zahlt der Anbieter 95 Cent pro eingesetztem Franken zurück, 5 Cent behält er.
Ein Beispiel: 100 Wetten à CHF 50 Einsatz ergeben CHF 5’000 Umsatz. Bei einer Trefferquote von 50 % (knapp unter der implizierten Wahrscheinlichkeit) gewinnen 50 Wetten mit Brutto-Rückzahlung von 50 × CHF 95 = CHF 4’750, die anderen 50 verlieren ihren Einsatz. Der Verlust ist CHF 5’000 minus CHF 4’750 = CHF 250, also 5 % des Umsatzes. Bei einer Trefferquote von 52,6 % (der Quote entsprechend) wäre der Verlust CHF 0; bei einer Trefferquote von 53 % ein Gewinn von rund CHF 25. Wer dauerhaft wettet, braucht eine Trefferquote, die die Marge übersteigt, um profitabel zu sein – und das ist über viele Wetten hinweg schwierig, weil die Marge eingepreist ist.
Die Marge ist kein Bonus, den der Anbieter gibt, und keine Provision, die er nimmt – sie ist der Preis des Marktes. Wer die Marge versteht, versteht, warum ein «sicherer Tipp» ein Widerspruch ist: Eine Wette zum Marktpreis hat eine implizierte Wahrscheinlichkeit, die der Anbieter für richtig hält, und die Marge ist sein Anteil. Eine Wette, die sicher ist, hat eine implizierte Wahrscheinlichkeit von 100 %, und die gibt es im Markt nicht.
Livewetten – die höhere Marge, das schnellere Fenster
Livewetten auf laufende NFL-Spiele haben in der Regel eine höhere Marge als Prematch-Wetten, weil der Anbieter auf eine sich schnell ändernde Situation reagiert und einen Sicherheitsaufschlag einpreist. Eine typische Marge für eine Live-Zwei-Wege-Wette liegt zwischen 5 und 8 %, bei Nischenmärkten und Spieler-Props auch darüber. Das höhere Risiko für den Anbieter, das in der schnellen Anpassung liegt, schlägt sich in der Quote nieder.
Bei Sporttip gilt für Livewetten, dass die Wette unabhängig davon platziert wird, ob das Ereignis live übertragen wird, und Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, mit Quote 1.00 gewertet werden. In spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid – kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer eine Livewette platziert, hat also ein kleines Zeitfenster, in dem der Anbieter die Quote anpasst, und ein Risiko, dass die Wette mit Quote 1.00 gewertet wird, wenn das Ergebnis schon feststeht.
Cash-Out – der kleinere sichere Betrag
Cash-Out bei Sporttip ist der Betrag, den der Anbieter zahlt, wenn die Wette vor dem Ende des Ereignisses ausgewertet wird. Der Betrag ist niedriger als der mögliche Gewinn, wenn die Wette laufen gelassen wird, und hängt vom Stand des Sportereignisses ab. Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten, und der Cash-Out-Betrag kann vom Anbieter jederzeit geändert werden.
Ein Cash-Out ist also keine Garantie, sondern eine Option. Wer eine Wette mit Cash-Out sichert, nimmt den kleineren sicheren Betrag und verzichtet auf den möglichen grösseren Gewinn, im Tausch gegen die Gewissheit, das Geld jetzt zu haben. Bei einem laufenden NFL-Spiel ist das eine Rechnung, die jede Minute anders aussieht, und der Anbieter behält sich vor, den Cash-Out-Betrag nach unten anzupassen, wenn sich die Situation ändert.
Häufige Fragen zu American Football Wetten in der Schweiz
Darf in der Schweiz auf NFL-Spiele gewettet werden, und wer bietet das an?
Ja, in der Schweiz ist das Wetten auf NFL-Spiele erlaubt, aber nur über die beiden bewilligten Veranstalter: Swisslos mit dem Produkt Sporttip für die Deutschschweiz, Tessin und Liechtenstein, und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport für die Westschweiz. Beide arbeiten unter dem Geldspielgesetz und der Aufsicht der Gespa, nur sie dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. Ausländische Anbieter sind in der Schweiz nicht bewilligt.
Wie wird die Verlängerung in der NFL bei Wetten auf die reguläre Spielzeit behandelt?
Die reguläre Spielzeit endet nach vier Vierteln plus Nachspielzeit, das gilt auch für die NFL. Wetten auf den Sieger der regulären Spielzeit sind nach Ablauf der Viertel plus Nachspielzeit entschieden, die Verlängerung zählt nicht. Wetten, die den Gesamtsieger betreffen, schliessen die Verlängerung ein. Das steht in den Spielregeln der Veranstalter und sollte vor der Wette geprüft werden, weil eine Wette auf den Sieger der regulären Spielzeit bei einem Unentschieden nach vier Vierteln und einem Sieg in der Overtime verloren ist.
Was bedeuten Handicap und Über/Unter bei Football-Wetten, und wie wirkt die Marge?
Ein Handicap verschiebt das Resultat um eine vorab definierte Marge: Heimsieg mit Handicap −6,5 bedeutet, dass die Heimmannschaft mit mindestens 7 Punkten Unterschied gewinnen muss, damit die Wette gewinnt. Über/Unter bezieht sich auf die Summe der Punkte beider Teams, die Linie ist eine Zahl wie 47,5, und die Wette gewinnt, wenn die Summe darüber oder darunter liegt. Die Marge ist der Anteil, den der Anbieter im Durchschnitt behält, berechnet als 1 minus Auszahlungsquote. Bei Quoten 1.90 zu 1.90 ist die Marge rund 5 %, bei Livewetten und Nischenmärkten höher.
Wie entsteht eine Prognose, und warum ist kein Tipp sicher?
Eine Prognose entsteht aus vier Bausteinen: Form der Mannschaft, Ausfälle, Heimvorteil und Quote. Eine Value-Wette liegt vor, wenn die eigene Wahrscheinlichkeitseinschätzung über der implizierten Wahrscheinlichkeit der Quote liegt. Kein Tipp ist sicher, weil die Quote die Marge des Anbieters enthält und der Anbieter im Durchschnitt gewinnt; eine Trefferquote, die über viele Wetten die Marge übersteigt, ist schwer zu halten. Verletzungen, Wetter und Schiedsrichterentscheidungen können jedes Spiel kippen, und die Quoten spiegeln die Schwierigkeit.
Welche Verlustlimiten müssen vor der ersten Wette gesetzt werden?
Bei Sporttip müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage möglich. Wer keine Limite setzt, kommt nicht ins Wettprogramm, das ist in den Spielregeln so vorgesehen. Die Limite ist die einzige Grösse, die zwischen einem Sonntagabend und einem Sonntagabend im Folgejahr steht.
US-Sport – tippsheutech
Inhalt erstellt vom Team «tippsheutech»
